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African Adventure - Driving from France to South Africa and back - |
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18. Juni 2006 Kilwa Kisiwani gehörte wie Sansibar und Ilha de Mocambique zu den wichtigen Handelsstützpunkten an der afrikanischen Ostküste. |
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June 18, 2006 -- HIMO –> ARUSHA, TANZANIA |
Die Goldfunde aus Simbabwe wurden hier umgeschlagen, der Sklavenhandel blühte. Die Sultane auf der Insel errichteten große Paläste und leisteten sich sogar – man höre und staune – aus Stein gemauerte Toiletten, sowohl im Erdgeschoß als auch im ersten Stock. Kilwa Kisiwani zeigt einmal wieder, wie sehr gut gemeinte Entwichlungshilfe ins Leere laufen kann. Die Unesco bescherte der Insel ein Programm zur Pflanzung von Mangroven-Setzlingen, damit die noch sichtbare Festung aus der Blütezeit Kilwa Kisiwanis nicht nach und nach von Ebbe und Flut zerstört wird. Die Bewohner der Insel läßt das ziemlich ungerührt. Sie lassen ihre Ziegen frei laufen, die sich bei Ebbe prompt über die köstlichen Setzlinge hermachen. Die Zukunft der Jahrhunderte alten Festung sieht nicht rosig aus. Kilwa Kisiwani ist per Motorboot erreichbar, doch das ist langweilig. So bald genug Passagiere zusammen sind, stechen auch die sogenannten Dhows in See – äußerst wendige Segelboote arabischen Stils – die fast geräuschlos über das Wasser des Indischen Ozeans gleiten. Nach zweieinhalb sehr erholsamen Tagen in der Kilwa Lodge hieß es Abschied nehmen. Der Regen hatte zu unserer Erleichterung aufgehört. Bis Dar es Salaam sind es 310 Kilometer. Die ersten 80 auf Asphalt ließen sich wunderbar fahren, doch dann begann wieder ein Alptraum à la Tansania. Die Piste war zwar weitgehend abgetrocknet, aber alle Nase lang standen wir vor riesigen, mit braunem Wasser gefüllten Löchern, durch die es galt, hindurchzupreschen. Marion musste immer wieder durch die Löcher hindurchwaten, damit wir die Tiefe abschätzen konnten, die bis zu 80 Zentimeter betrug. Auf rund 60 Kilometern hatten wir über 20 dieser schrecklichen Löcher zu durchqueren. Sie forderten prompt ihren Tribut. Das Schutzblech unter dem Motor löste sich auf einer Seite, so dass das Blech auf dem Boden schleifte. Wir hätten den Schaden gar nicht bemerkt. Doch sechs junge Burschen, die auf einem Pickup ebenfalls nach Dar es Salaam unterwegs waren, machten uns Zeichen, dass wir stoppen sollten. Ohne viel zu reden, zwängte sich einer der jungen Männer unter unser Auto und befestigte das Schutzblech notdürftig mit Draht. Ein paar Kilometer weiter drangen knirschende Geräusche vom linken Vorderrad zu uns herein. Wieder halfen uns die Tansanier bereitwillig aus der Patsche. Sie nahmen das Vorderrad ab und schafften es innerhalb weniger Minuten, durch Drehen an der Bremsscheibe das Geräusch verschwinden zu lassen. Was dessen Ursache war, werden wir wohl nie herausfinden, denn in der Mitsubishi-Werkstatt in Dar es Salaam, in die wir unser Gefährt sicherheitshalber brachten, konnten die Experten nichts entdecken. Vielleicht war durch das viele Fahren im Wasser einfach nur etwas Sand in die Bremse geraten. Von der Haupstadt aus machten wir uns auf den Weg zum Kilimandjaro, an dessen Fuß wir bereits Anfang Dezember auf dem Weg nach Südafrika genächtigt hatten. Auf der 550 Kilometer langen, landschaftlich sehr reizvollen Strecke wurden wir gleich zweimal von Strassenpolizisten angehalten. Einer wollte unbedingt unsere Versicherung für das Auto sehen, die wir nicht hatten, da sie bei der Einreise von Mosambik her natürlich nirgends zu kaufen war. Nach langem Hin und Her ließ uns der Polizist dann weiterfahren, nachdem wir ihm erzählt hatten, dass wir in zwei Tage sowieso in Kenia sein würden. Die zweite Kontrolle kostete uns 20 000 tansaniasche Schillinge (rund 20 US-Dollar). Angeblich war Marion mit 89 Stundenkilometern gefahren, wo nur 50 erlaubt waren. Der Polizist zeigte uns die Radarpistole, aber leider fiel uns erst später ein, dass wir hätten verlangen sollen, uns das Gerät in Funktion zu zeigen. Es sah ziemlich alt und mitgenommen aus und wer weiß, vielleicht zeigte es immer nur 89 Stundenkilometer an. Jedenfalls war Marion der Meinung, sie sei nicht so schnell gefahren. Am Fuße des Kilimandjaro zelteten wir wieder auf einem unserer Lieblingsplätze, der sehr geschmackvoll angelegten und sehr gepflegten Coffee Tree Campsite. Leider fing es am Abend wieder an zu regnen, wie schon bei unserem ersten Besuch im Dezember 2005. Es regnete auch die ganze Nacht hindurch, so dass wir den schneebedeckten Gipfel des berühmtesten afrikanischen Berges wieder nicht zu sehen bekamen. Über Aruscha machten wir uns auf den Weg nach Nairobi, die Haupstadt Kenias. 11. Juni 2006 Von unserem „Paradies“ Pangane fuhren wir weiter in Richtung Norden, der Grenze zu Tansania entgegen. Die Nacht verbrachten wir in Palma, einem völlig nichts sagendem Dorf, wo wir erst nach Einbruch der Dunkelheit ankamen, weil ich mich auf dem Weg dorthin vertan und eine falsche Straße genommen hatte (Marion machte zu der Zeit ein Nickerchen). Bei der Abfahrt von Pangane hatten wir durch Zufall festgestellt, dass der rechte Hinterreifen auf der nach innen gewandten Seite total abgefahren war. Das in den Reifen eingezogene Metallgeflecht war bereits deutlich zu sehen. Von da an warteten wir ständig darauf, dass der Reifen platzen und uns der Kautschuk um die Ohren fliegen würde. Tatsächlich fuhren wir noch an die 500 Kilometer auf teils üblen Strassen, ehe wir in Mtwara in Tansania einen neuen Reifen finden konnten. In Palma suchten wir zunächst vergeblich nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Betrunkene Jugendliche torkelten um das Auto herum und rissen die Türen auf, als ich mit Peter, einem Englisch sprechenden Schüler unterwegs war, der uns das Grundstück seiner Eltern wärmstens als Campingplatz angeboten hatte. Tatsächlich campierten wir dann dort inmitten des Dorfes und konnten ausgiebig das afrikanische Leben am Abend studieren, das recht geräuschvoll ist, je weiter der Abend fortschreitet und je mehr Alkohol fließt. Wir boten den Einheimischen andererseits ein für sie wohl recht unterhaltsames Schauspiel, denn wann passiert es schon mal, dass Mzungus (Weisse) mitten im Dorf schlafen. Die verbleibenden 80 Kilometer von Palma bis zur Grenze mussten wir auf einer Piste bewältigen, die stellenweise in der Regenzeit völlig ausgewaschenen worden war. Ich beneidete Marion nicht, die tief eingefurchten Spurrillen ausweichen und an einer Stelle durch ein riesiges, etwa 20 Meter langes Wasserloch hindurchpreschen musste. Ich war vorher hindurchgewatet und war knietief in dem weichen Untergrund versunken. Wir kamen zwei Stunden vor der verabredeten Ankunftszeit der Fähre über den Grenzfluss Rovuma an, der nur überquert werden kann, wenn die vom Meer herein kommende Flut den Wasserstand auf etwa drei Meter bringt. Die ganze Zeit über rätselten wir, wie wir die steile, etwa fünf Meter über dem Wasserspiegel liegende Böschung auf die Fähre hinunter kommen sollten. Als die Fähre ankam – sie hatte drei geländegängige Autos von Touristen aus Südafrika und Lesotho geladen – atmete ich auf, denn in meiner Naivität nahm ich an, dass sich die weit auslandende Rampe der Fähre hydraulisch bis fast an die Oberkante der Böschung heben würde. Erst als die Fähre anlegte, stellte ich fest, dass die Rampe über keinerlei Mechanismus verfügte, der sie hätte in die Höhe bringen können. Der Kapitän rammte sein Gefährt ungerührt in die weiche Sandböschung, seine Crew ergriff Hacke und Schaufel und ebnete die Böschung von oben her mehr recht als schlecht etwas ein. Gebannt harrten wir der Dinge, die nun kommen sollten. Die Crew warf großzügig ein paar Bleche auf die Böschung, deren Winkel um die 30 Grad betrug. Wagemutig raste der erste der Südafrikaner die Böschung hoch und schaffte es tatsächlich, sie zu erklimmen. Die Fahrer der beiden anderen Autos taten es ihm bravourös nach. Jetzt war ich an der Reihe. Ich musste die Böschung hinunter, rutschte mehr als ich fuhr über das lockere Erdreich auf den Blechen hinunter. Die Anhänger-Kupplung pflügte dabei regelrecht durch den Boden. Marion filmte von oben und erzählte später, dass sie das Gefühl hatte, der Pajero würde einen Kopfstand machen. Am linken hinteren Kotflügel riss sich ein Teil der Plastik-Abdeckung los, aber was sollte es, wir waren auf der Fähre und damit auf dem Weg nach Tansania – dachten wir. Die Fähre legte gegen 14 Uhr ab und vollführte eigenartige Manöver, weil nur eine der beiden seitlich angebrachten Schiffsschrauben arbeitete. Der Motor der anderen war ausgefallen und die Crew bemühte sich eine ganze Weile vergeblich, ihn wieder in Gang zu bringen. Als er wieder ansprang, war es zu spät. Wir waren von der Strömung in ein Fahrwasser getrieben worden, das die Fähre auf Grund laufen ließ. Der Kapitän erklärte uns frohgemut, er lasse sich jetzt per Kanu nach Hause bringen und werde dort nachschauen, wann die Flut wieder genug Wasser in den Fluss hineindrücken werde. Er ließ einen Mann an Bord zurück und machte sich aus dem Staube. Besagt die nautische Tradition eigentlich nicht, dass der Kapitän immer als letzter das Schiff verlässt? In Tansania scheint sich diese Regel noch nicht herumgesprochen zu haben. Wir öffneten das Zelt auf unserem Anhänger, aßen gepflegt zu Abend und verbrachten eine ruhige und gar nicht so unangenehme Nacht auf dem Rovuma. Zwei junge Männer, die mit ihrem Auto ebenfalls auf der Fähre waren, hatten es nicht so bequem wie wir. Einziges Problem war fuer uns: Wie macht man in Sichtweite des Ufers Pipi, wenn es hell ist. Wir Männer haben es da leichter als die Frauen, aber Marion war der Meinung, dass die Ansicht ihrer blanken Rückseite der einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich keinen lebenslangen Schaden zufügen würde – und daran hielt sie sich dann auch. Um ein Uhr nachts warf irgend jemand einen der Motoren an, aber die Fähre bewegte sich nicht. Gegen Mittag des nächsten Tages erschien der Kapitän gut ausgeruht und tatendurstig wieder an Bord. Tatsächlich war so viel Wasser aufgelaufen, dass die Fähre los kam und wir in einer Viertelstunde am Ufer Tansanias waren. Die Erdrampe dort war wesentlich flacher, so dass wir unbeschadet an Land kamen. Die etwa 35 Kilometer lange Fahrt in die nächste Stadt – Mtwara – genossen wir auf vorwiegend sandiger Piste. Es war zwar schwül und heiß, doch die subtropische Landschaft mit vielen Palmen entschädigte uns reichlich. Wir konnten unser Zelt auf dem Gelände des Southern Cross Hotels aufschlagen, wo wir am Abend die Pläne für unser Haus in Kapstadt studierten, die der Architekt uns per e-mail geschickt hatte. Am nächsten Tag machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Reifen und fand tatsächlich auch einen der richtigen Größe aus südkoreanischer Produktion, der hoffentlich eine ganze Weile halten wird. Wir wussten schon im voraus, dass die etwa 650 Kilometer lange Straße von Mtwara nach Dar es Salaam recht problematisch und in sehr schlechtem Zustand ist. Doch was dann kam, ließ uns einige Ängste durchleben. Die ersten 100 Kilometer – wir wollten an diesem Tag 330 Kilometer bis Kilwa fahren – verliefen auf Asphalt völlig unproblematisch. Dann begann die erwartete schlechte Piste, die sich zu einem Alptraum entwickelte, als es anfing zu regnen. Die rote afrikanische Erde verwandelte sich sofort in eine seifenartige Rutschbahn. Als wir an eine Baustelle kamen, wo die Chinesen parallel zur alten Strasse eine neue bauen, mussten wir abrupt stoppen. Vor uns hatten sich auf der Gegenfahrbahn im Schlamm insgesamt sieben Busse und Lastwagen festgefahren, die nach und nach von einem schweren Baufahrzeug aus dem Dreck herausgezogen werden mussten. Das und der weiter anhaltende Regen hoben nicht gerade unsere Stimmung, vor allem weil ein Lastwagen, der vor uns in unsere Richtung fuhr, ebenfalls hängen blieb und abgeschleppt werden musste. Als uns einer der Chinesen erzählte, dass die neue Strasse in zehn Kilometern Entfernung bereits fertig gestellt sei und wir auf nagelneuem Asphalt bis Kilwa rollen könnten, wurden wir guter Dinge. Als wir zu der genannten Stelle kamen, hatten sich auch dort ein Lastwagen quergestellt. Wir konnten nicht auf die neue Straße. Kurz entschlossen fuhr Marion auf der alten weiter und dann passierte es. In strömendem Regen hatte sich der Untergrund so aufgeweicht, dass wir an einer Steigung ins Rutschen kamen und dann fest saßen. Es regnete ständig weiter. Zum ersten Mal holten wir unsere Sandbleche aus dem Anhänger und versuchten, mit ihrer Hilfe wieder freizukommen. Erst nach mehrmaligem Versuchen griffen schließlich die Hinterräder und wir schlitterten aus dem Dreck heraus. Während ich die Bleche notdürftig in dem Wasserlauf zu reinigen versuchte, der sich am Straßenrand gebildet hatte, erkundete Marion die Umgebung. Die neue Strasse verlief keine zehn Meter von uns entfernt, aber wir konnten keine Querverbindung finden. Wir machten uns wirklich große Sorgen, da der Regen nicht aufhören wollte, weit und breit keine Menschenseele zu sehen war und wir am Morgen den Anhänger abhängen und wenden mussten, um die etwa acht Kilometer bis an die Stelle zurück zu fahren, wo die Auffahrt auf die neue Straße blockiert war. Es musste aber noch eine andere Möglichkeit geben, auf den Asphalt zu kommen, denn wir hörten zwei oder drei Autos, die am Abend in Richtung Kilwa fuhren. In der Nacht hörte der Regen ziemlich auf, aber am Morgen goss es wieder. Das Wenden funktionierte besser als erwartet und dann begann das unerwünschte Abenteuer der Rückfahrt. An einer Stelle war die Straße so aufgeweicht und so eingeengt, dass ich mit höherer Geschwindigkeit durch den Matsch musste. Marion filmte, wie der Anhänger so hin und her tanzte, dass sie dachte, et würde umkippen oder sich losreißen. Wir hatten Glück und kamen unbeschadet durch, fanden eine zweite Auffahrt auf den Asphalt und waren endlich in Sicherheit. Nach diesem Schrecken quartierten wir uns bereits am Vormittag in der wunderschön, am Meer gelegenen Kilwa Lodge (www.kilwaruinslodge.com und www.swahilisail.com) ein, um uns zu säubern und zu erholen. Gewöhnlich ist die Regenzeit in Tansania Ende Mai zu Ende, aber dieses Jahr war es auch im Juni noch recht feucht. 4. Juni 2006 An der Spitze einer Halbinsel liegt ein malerisches Fischerdorf. Hier betreibt ein Mosambikaner einen Campingplatz wie aus dem Bilderbuch – und wir waren die einzigen Gäste. Der schneeweiße Sandstrand ist von angeschwemmten Muschelresten übersät, Hunderte von Palmen wiegen sich in einer ständigen Brise, die angenehme Kühlung verschafft. Die Fischer fahren in Segelbooten, Einbäumen und Ausleger-Kanus auf das makellos blaue Meer hinaus, das in alle Schattierungen von zarten Pastelltönen bis zum tiefen Azur glänzt. Wir staunten, dass es ein so unberührtes Paradies überhaupt noch gibt. Der Inhaber des Campingplatzes erklärte uns, dass er gerne auf die Segnungen elektrischen Stroms verzichtet, weil er seinen Gästen sonst einen lärmenden Generator zumuten müsste. Wer kein Zelt mitbringt, kann in einem der kleinen Häuschen wohnen, die mit Palmblättern gedeckt sind und deren Wände aus einem kunstvollen Stangengeflecht bestehen, das mit Steinen und Mörtel ausgefüllt ist. Unseren Schlaf bewachte Jose, der auch das Wasser für die Toiletten und die Dusche heranschleppte, kleine Botengänge erledigte und immer guter Dinge war. Wenn wir in unser Dachzelt krochen, breitete Jose seine Schlafmatte in der Nähe aus und sammelte unsere Schuhe ein, damit auch ja niemand in Versuchung käme, sie zu entwenden. Wir verbrachten drei Tage in Pangane und ließen uns dabei die Fischgerichte schmecken, die Maimuna – die Frau des Besitzers – für uns zubereitete. Nur widerwillig nahmen wir Abschied von diesem Paradies, weil eineinhalb Tagereisen entfernt die Fähre über den Grenzfluss Rovuma auf uns wartete. Die Verabredung mit dem Betreiber der Fähre hatten wir von Pemba aus per SMS getroffen (00255-744-86-93-57). Wir rätselten darüber, was Reisende in den Zeiten ohne Handy wohl gemacht hätten, denn die Fähre kommt vom tansanianischen Ufer herüber nach Mosambik und kann nur verkehren, wenn genug Wasser aus dem nahe gelegenen Meer in den Fluß strömt. Doch zurück zu unserem letzten Stopp im Süden des Landes, Morrungulo. Am Tag darauf arbeiteten wir uns bis Inhassaaro vor und einen Tag später schlugen wir unser Zelt am Strand von Beira, der zweitgrößten Stadt Mosambiks, auf. Der Campingplatz dort (Biques) hat schon bessere Tage gesehen, ist heute aber in einem eher kläglichen Zustand – obwohl es immer noch heißes Wasser zum Duschen gibt. Auf diesem Platz fuhr uns mitten in der Nacht ein gewaltiger Schrecken in die Glieder. Beim Gang zur Toilette stellten wir fest, dass alles, was wir nicht weggeschlossen hatten, verschwunden war, unter anderem die Abdeckplane für unser Dachzelt, ohne die wir hätten nicht weiter fahren können. Auch unsere Schuhe waren nicht mehr da, ebenso wie einige Riemen und Gummibänder, die wir zur Befestigung der Plane benötigen. Wir machten sofort Pläne, wie wir die Zeltabdeckung vom Hersteller aus Pretoria bestellen und einfliegen lassen könnten. Das würde uns einige Tage Wartezeit kosten – wie ärgerlich. Am frühen Morgen brachte uns der Nachtwächter, der am Vorabend vor Dieben gewarnt hatte, freudestrahlend alle unsere verloren geglaubten Sachen wieder. Er hatte sie in der Nacht eingesammelt und an einem sicheren Platz verwahrt. Was waren wir erleichtert. Zum Lohn bekam der Wächter eine wunderschöne Wolljacke aus Italien, die mir im Laufe der Jahre zu klein geworden war. Er konnte sein Glück kaum fassen und zeigte die Jacke überall stolz herum. Von Beira aus machten wir uns auf den Weg zur Fähre über den Sambesi. Der Fluß teilt das Land praktisch in zwei Hälften. Der Süden mit der Hauptstadt Maputo und mit Beira ist wesentlich stärker entwickelt als der noch ländliche Norden. Demnächst wird eine Brücke über den Sambesi gebaut. Sie wird dabei helfen, Nordmosambik leichter zugänglich zu machen. Bevor wir in Caia auf die Fähre gingen, übernachteten wir zunächst im Gorongosa-Park, in dem die Guerilla der Renamo während des Bürgerkrieges ihren Hauptstützpunkt hatten. Der Krieg ist der Tierwelt im Park schlecht bekommen. So wurden die Flusspferde fast ganz ausgerottet, weil die Renamo-Krieger die Zähne zu Geld machten und auch das Fleisch verzehrten. Seit einigen Jahren bemüht sich die Regierung, mit Hilfe ausländischer Gönner den Park wieder mit Leben zu erfüllen. Die nächste Nacht verbrachten wir bei James, einem Sägewerksbesitzer und Möbelfabrikanten, der sich nach Verlassen Simbabwes eine neue Existenz in Mosambik aufgebaut hat. Freunde von ihm hatten uns im Gorongosa-Park seine Adresse gegeben und uns empfohlen, ihn unbedingt zu besuchen. Er nahm uns mit großer Herzlichkeit auf. Wir haben einen wunderschönen und interessanten Tag mit ihm gehabt, denn James kennt die jüngste Geschichte Mosambiks bis in alle Details. Nächste Station nach der Überquerung des Sambesi war Quelimane mit seinem endlosen Strand (Zalala). Der Campingplatz, den wir ansteuern wollten, existiert nicht mehr. Wir übernachteten deshalb auf dem mit Palmen bestandenen Gelände eines Restaurants, dessen letzte Gäste bereits sehr früh am Abend nach Hause gingen. Bei Donna Rosa verdrückten wir eine riesige Portion gegrillter Shrimps. Am Nebentisch saß ein einzelner Herr, der uns auf Deutsch ansprach. Wie sich herausstellte, hatte Francisco in der DDR, in Heidelberg und in Paris studiert. Jetzt ist er Direktor der Hochschule für Lehrerausbildung in Quelimane. Da Mosambik immer noch sehr viele Einwohner hat, die nicht lesen und schreiben können, werden Lehrer dringend gebraucht. Von Quelimane führte uns unsere weitere Route ins Landesinnere nach Alto Molucue und von dort zur berühmten Ilha de Mozambique, die zum Weltkulturerbe gehört. Die Insel wurde vor über 500 Jahren vom portugiesischen Seefaher Vasco da Gama entdeckt, der einen Seeweg nach Indien suchte. Die Insel hat eine bewegte Geschichte hinter sich, wurde mal von den Arabern, mal von Portugiesen beherrscht und war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Handelsplatz. Eine schmale und sehr lange Brücke verbindet sie mit dem Festland. Die Menschen dort sind sehr freundlich wie die gesamte Bevölkerung des Landes. Nach und nach werden alte Häuser und Paläste wieder renoviert, weil überall die Farbe abblättert – bei dem rauen Seeklima kein Wunder. Weiter nördlich liegt Pemba – mit langen Sandstränden an einer riesigen Bucht. Im Club Naval gönnten wir uns einen faulen Nachmittag, ehe wir uns auf den Weg nach Pangane und in Richtung zur Grenze zwischen Mosambik und Tansania machten. 28. Mai 2006 Von Maputo geht es dann ganz in den Norden Mosambiks. Weiter nördlich als bis nach Beira, der zweitgrößten Stadt des Landes, sind wir bisher noch nicht gekommen. Der obere Teil Mosambiks ist noch wenig erschlossen, landschaftlich aber sehr reizvoll. Von Maputo bis Daressalam in Tansania sind es rund 3 400 Kilometer – woran man wieder einmal sehen kann, wie groß Afrika ist. Von Tansania geht es nach Kenia, wo im Nordwesten der Turkana-See lockt – da waren wir noch nicht. Das wird wohl ein ziemliches Abenteuer werden; die Straßen in diese entlegene Region sind nicht die besten. Nach Kenia folgt nochmals Äthiopien und dann wollen wir wieder in den Sudan, in die Hauptstadt Khartum, die wir schon von der ersten Reise her kennen. Nur in Khartum ist es möglich, ein Transitvisum für Saudi Arabien zu bekommen. Von Port Sudan geht eine Fähre nach Dschiddah und von dort wollen wir nach Jordanien fahren. Die Saudis geben für Einzelreisende selten Visa und dann in der Regel nur für drei Tage. Ausser Jordanien stehen noch Syrien, die Türkei, Griechenland und Ex-Jugoslawien auf dem Programm. Nach rund drei Monaten wollen wir Mitte August wieder in Frankreich sein. Doch zurück zum Dezember 2005, als wir in Südafrika angekommen sind. Wir wollten ja eigentlich im Norden des Landes rund drei Monate auf einer Game Lodge von „Freunden“ bleiben, sind aber bereits nach zehn Tagen wieder abgereist. Sie eröffneten uns, daß sie im Gegensatz zu früheren Äußerungen keine Arbeit für uns hätten, und begannen, einen regelrechten Nervenkrieg gegen uns zu führen, ganz offensichtlich mit dem Ziel, uns möglichst bald loszuwerden. So viel zum Kapitel Freunde. Das Jahresende verbrachten wir bei unseren wirklich guten Freunden Suzanne und Michael in der Provinz Limpopo, nicht weit weg von der unrühmlichen Game Lodge entfernt. Obwohl sie das Haus bereits mit Besuchern voll hatten, nahmen sie uns mit offenen Armen auf. Anfang Januar trafen wir in Johannesburg ein, wo uns unsere Freundin Inna wieder großzügig aufnahm. Endlich sahen wir auch unseren Sohn Christopher wieder, der in Johannesburg an einem Filmcollege studiert, und der auf der Rückreise nach Frankreich in Kenia zu uns stoßen soll. Mitte Januar machten wir uns auf den Weg nach Durban, wo wir zusammen mit Suzanne und Michael nochmals ein paar Tage verbrachten. Von Durban aus ging die Reise weiter Richtung East London an die wunderschöne Wild Coast und über Port Elizabeth bis nach Kapstadt. Da wir uns 2007 wieder in Südafrika niederlassen wollen, machten wir uns auf die Suche nach einem Haus oder einem Grundstück. Schon nach wenigen Tagen fanden wir in Noordhoek ein Stückchen Land an einem See, wo eine neue Siedlung entsteht. Zum riesigen Strand von Long Beach sind es mit dem Auto gerade einmal sieben Minuten. Ohne Umschweife heuerten wir einen Architekten und einen Bauunternehmer an. Wir haben uns für ein luftiges und lichtdurchflutetes Holzhaus entschieden, das spätestens im Frühjahr nächsten Jahres fertig werden soll. Da unsere Freunde Regina und Peter Woeste aus Berlin, die uns ihren Zelt-Anhänger für den Afrika-Trip geliehen haben, mit ihren Kindern im April nochmals Urlaub im südlichen Afrika machen wollten, flogen wir am 1. März für zwei Monate nach Frankreich zurück. Und das war gut so, denn seit unserer Abreise nach Afrika im Oktober 2005 hatte sich doch einiges angesammelt, das erledigt werden musste. Die Zeit in Frankreich verging wie im Fluge und am 6. Mai landeten wir wieder in Johannesburg – gerade noch rechtzeitig, um Regine und Peter für ein paar Stunden zu sehen, ehe sie sich auf den Rückweg nach Berlin machten. Wir flogen diesmal nach Kapstadt, um nochmals mit unserem Architekten und unserem Bauunternehmer zu sprechen. Am 16. Mai ging es dann nach Maputo und von dort aus die Küste hoch nach Beira. Christiane und David gaben uns für einen Tag das Geleit bis nach Xai-Xai, wo sie uns nach einem herrlichen Fisch-Essen in einem Strandrestaurant verabschiedeten. Die Straßen in Mosambik, das 2001 eine schlimme Flutkatastrophe erlebt hatte und immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, sind nicht gerade die besten. Zwar wird fleissig an neuen Strecken gebaut, aber zwischendurch ist kurvenreiches Slalomfahren angesagt, um den oftmals sehr tiefen Schlaglöchern auszuweichen. Auf dem Weg nach Beira sehr zu empfehlen ist Morrungolu, ein idyllisches Plätzchen mit einem Campingplatz unter Palmen, direkt am Meer. Achtung: in der Erntezeit sausen ständig Kokosnüsse zu Boden. Wer eine auf den Kopf bekommt, hat ein Problem. 1. Oktober - 1. November 2005: Frankreich, Italien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Sudan |
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Unfortunately, we were the poor guys as well. The park official did not understand us when we asked if we could turn around up there (up the hill since I wanted to film). We got royally stuck! It took us nearly an hour to backtrack the way down on a narrow lane. Arno was furious. In the end, I could not film either because it rained hard. The whole thing for nothing – frustrating. We drove in rain towards Arusha and are in the Masaii camp. Why is it called the Masaii camp? Good question. There is no Masaii around. One sees them on the side of the roads herding their cattle but not here in the campground, where more white faces are seen than local ones. Tomorrow we are leaving for the Kenian border and towards Nairobi. We are visiting our friends again. Warm showers, nice bed, clean clothes etc. June 17, 2006 -- DAR ES SALAAM –> HIMO, TANZANIA Only a few kilometers further, I went through one of the many little villages – you never know if you enter or leave one of those – and was stopped again by the police. This time, we had to pay up: 20.000 Tsh (about $20) for driving 89 km instead of 50 km through the settlement. The drive from Dar to Himo is beautiful: lush cultivated mountainous countryside – rolling about 80 km on a tar road – what a change! Tanzania is a beautiful country. Expensive though. Foreigners can lease land for 99 years with a Tanzanian partner. Usually those guys are only on paper, getting a few dollars for that. The President has the right to claim your property any time he sees it necessary. They do not care for people to settle down here or for retired folks neither. Not that we are thinking of settling down in Tanzania. South Africa is the America of the African continent. It is much more developed. We will end up in Capetown and come to Tanzania for a visit again. Just before Himo, we saw huge plantations of sisal plants. They are making ropes, carpets, etc. out of those. It was drizzling again in the afternoon. It seems everytime we are in Tanzania, we hit the short or long rainy season. We again visited the Coffee Tree Campsite in Himo – it must be one of the most beautiful sites in Tanzania. The owner is a former government official who manicures his plantation. The ablution blocks, the garden, the huts are spotless. In general, people support the new government. The President only got elected last year, he is 54 years old, but has been in government for over 10 years already and before that was in charge of the Army intelligence. He should know his way around. June 16, 2006 -- DAR ES SALAAM, TANZANIA June 15, 2006 -- DAR ES SALAAM, TANZANIA We heard from our son Christopher. He managed to pass all of his exams in cinematography. He will show up in a few days in Nairobi to join us on our drive back. We are so happy for him and for ourselves as well. June 14, 2006 -- DAR ES SALAAM, TANZANIA June 13, 2006 -- KILWA RUINS LODGE –> DAR ES SALAAM, TANZANIA June 12, 2006 -- KILWA RUINS LODGE, TANZANIA June 11, 2006 -- IN THE BUSH, TANZANIA We heard two cars who passed during the night on the newly built road, which was only about 8 meters from us. In the morning, we checked if further on there was a way to cut over to the tarred road. No way! We unhooked the trailer in the pouring rain, somehow managed to turn the car and the trailer around and started with full force down the more than slippery and wet tracks. I thought the trailer would jump away from the car as Arno just managed to get through the mud. We were shown by the unfortunate truck driver whose truck blocked our entrance to the tar road another slippery sliding access. Again dirt and mud just splattered all around as Arno finally drove the car onto the tar road. We were so lucky to have made it. The car took some damage, i.e. the back light panel is falling out, the rear left bumper is hanging down. The trailer is fine. Just through the bumping along, three liters of motor oil seeped out into the trailer. We just drove to Kilwa and found a beautiful lodge to recuperate. It is called Kilwa Ruins Lodge and sits just on the beach. It is 60 US-Dollars a night per person, but we did not care anymore. We just wanted to take a shower and sit somewhere dry. The lodge is run by South Africans. A lot of people are here with different projects, i.e. dhow sailing, fishing trips, filming for the lodge, etc. Arno and I just sat around and enjoyed speaking to different interesting people. The food is excellent, the setting beautiful. June 10, 2006 -- MTWARA –> TOWARD KILWA, TANZANIA We only had to drive around 300 kilometers, but toward the late afternoon, we still had half of that left. We never made it. The Chinese are building a road. The dirtroads on the sides are washed out. Several trucks got stuck. On top of the whole dilemma , it started raining. Everybody just started sliding right and left – especially the trucks. The Chinese with their caterpillars pulled 7 trucks out of the ditch while we were waiting. We made it through, but as the tracks were going up to the newly tarred road another truck stood lengthwise. I just continued on the dirtroad parallel to the newly tarred road until we got stuck. By that time, it was raning cats and dogs, as the Americans say. Arno got the metal tracks out, put them underneath the tires. After several tries, I managed to get out of the mess and drove further up the road. By now, it was getting dark. We just pitched our tent. Totally wet, exhausted and disspirited, we went to sleep. June 9, 2006 -- SOUTHERN CROSS LODGE, MTWARA, TANZANIA June 8, 2006 -- MTWARA, TANZANIA June 7, 2006 -- ON ROVUMA RIVER, TANZANIA The captain came back at lunchtime and got the boat going. We crossed into Tanzania. The embankment was only 2 meters higher than the boat. Arno managed again to race the car up a sandy hill. Border crossing was uneventful, except that one visa costs 50 Dollars per person. The car costs 25 Dollars for road taxes. What roads? Well, dirtroads all the way into Mtwara. On either side of the roads were rice fields and because of plenty of rain, everything was green. We checked immediately our e-mails, which we could not do for a long time. The northern part of Mozambique is unspoiled, nearly untouched, meaning no modern way of life. Just by nightfall, we found the Southern Cross Hotel right on the beach where we could camp. The first thing I noticed were all the white people at the restaurant. After Mozambique, it felt strange. June 6, 2006 -- PALMA, MOZAMBIQUE –> TANZANIA At the border in the middle of nowhere, the guard searched several bags thoroughly. He was more interested in getting something, but not with me. He had to ask for a ham in a can, but no way. He finally gave up. Two men approached us and asked for money. One Ethiopian and a young guy from Burundi got caugth at the border trying to go to South Africa. I guess the guards took what they had. We gave them some money. They were really in dire needs. We made the last stretch through thick bush toward the river. The ferry was supposed to be there around 12.30 p.m. We were one hour early but could not figure out where the car should go onto the boat. There was just bush. The ferry came, drove onto the embankment and two guys with shovels graded of sorts 5 meters of difference from the ground to the ferry. They put down some metal strips, which ruined one side of our car. They got caught in between the car and the trailer and got stuck underneath the back of the car. Arno slid down the embarkment, I filmed but did not look. I thought our car would land on its roof. We succeeded, but not for long. The barge ran onto a sandbank. We were stuck and had to settle down for the night. Actually I did not mind so much, except for the fact that the captain and his crew left the boat. We only had one crew member with us. After midnight, the captain came with a canoe and checked if we could get the barge going. No way! Arno and I slept soundly in our tent. June 5, 2006 -- PAGANE –> PALMA, VIA MOCIMBOA DA PRAIA, MOZAMBIQUE As happens sometimes in African countries, one has to be on the watchout when filling up at gas stations. One tried to start with 50.000 Meticais instead of 00. I saw a sign with the price of diesel and gasoline in the window. Arno paid. Just by chance, I asked him how much per liter. They charged him the more expensive gas price instead of diesel. I went into the shop, saw the sign on the floor, picked it up and held it underneath the nose of the attendant. Grudgingly, he gave the difference back to Arno. By the way, we are multi-millionaires in Mozambique. Too bad it is only in Meticais and not in Dollars! Here they deal in hundred thousands and millions.... We made it into Palma on sometimes good, sometimes bad stretches at nighttime. No place to stay. We were just about to turn around and ask at the church, when some guy in English told us that we can stay at his parents’ house for 250.000 Meticais. Even though 200.000 Meticais was his last price, I got him down to 150.000 Meticais (4 Euros). We camped in the middle of a village. The toilet was a hole in the ground surrounded by gras mats. We were the absolute highlight for some people. They just sat and watched us forever. Again, Africa never sleeps. Noises of different kinds the whole night long. June 4, 2006 -- PAGANE, MOZAMBIQUE June 3, 2006 -- PEMBA –> PAGANE, MOZAMBIQUE Once in a while, fishermen or women beat like crazy on either octopus or cassava with a stick. Other then that, the noises only come from the swaying palm leaves. The only drawback is again the habit of the local population to use part of the beach and rocks as toilets. I go swimming trying not to think about that or look the other way when I see them going in that famous direction. It is the same in Melanesia/Polynesia where groups usually go, squatting and telling their life stories while nature calls. But we are not used to that. This is what it must feel like to have a butler. Jose is watching our car while we swim, getting our water, bringing the parafin lamp in the evening, helping whenever he can. He is sleeping on the ground on a mat close to us. Unfortunately we have to leave paradise so soon. In two days, we are hopefully meeting our ferry to cross the Rovuma river into Tanzania. Thanks to modern technology – via SMS – we could reserve a spot on the ferry. Because of tides, it only runs when possible and when needed. Apparently the roads are very bad. But so far we have always managed. June 2, 2006 -- PEMBA, MOZAMBIQUE In Pemba, there is another place for camping, but the Swiss couple (the ones complaining about the laziness of Africans) got malaria there. Therefore, Arno did not want to change from our local bar setting. Apparently, the other campsite is located on the beach, but with mangroves nearby – a breeding ground for the mossies. In the evening, we went to Noreia’s b-day party. Many expats were there and most of the staff of the Aga Khan foundation. It was interesting to meet some of the people. June 1, 2006 -- PEMBA, MOZAMBIQUE I like Pemba. It has a beautiful beach with coconut trees. The houses are usually well-kept along that stretch. Most of the local population is still living in palmleaf houses. The stores are well-stocked. Nice restaurants – even an Italian one – have opened up. A new 5 star hotel is there. Around Pemba, there are about 13 islands. Some have 4 to 5-stars hotels or lodges on it. The tourist potential is huge. May 31, 2006 -- ILHA DE MOZAMBIQUE –> PEMBA, MOZAMBIQUE The road to Pemba is made of good asphalt. This leads to faster driving until one skits into another one of those potholes. Poor car! We have had beautiful weather all along. Everyday about 30 degrees celsius at lunchtime, while mornings and evenings are windy and cooler. At Pemba, we stayed at Russell’s Camp. A mistake! The bar with the usual loud music is his main income. The poor camper who does not want to drink and sozialize until the wee hours is punished. May 30, 2006 -- ALTO MOLOCUE –> ILHA DE MOZAMBIQUE, MOZAMBIQUE I filmed where the fisherman sold their catch. What I was left with was not so nice. The population uses the beaches as toilets. I stepped into one of their messes. There are no ablution facilities on the whole island. We camped near the causeway on the mainland, where a Swiss couple our age were already camping. We exchanged stories about traveling, until their comments about Africans and how lazy they are started. We are the wrong people to talk to in this way. The African woman is doing more than any European I know. She has to collect firewood, water, go to the field, cook and care for the children. African men – well, that is another matter. But they saw no future for any African country. What got me was them saying that Africans have no brains. What guts and what sense to travel within Africa with that negative attitude. I wish those people would stay home in Switzerland. Everywhere we were received with open arms. I lived in Switzerland and I cannot say as much for that country. The camping place was beautiful, even tough it was next to the causeway. It is right on the beach, very well kept, clean toilets and bucket showers underneath palmleaf-braided roofs. The owner lived for one year in Zuerich. I wished I would have asked her about living there as an African woman. Unfortunately the wish for swimming was diminished after seeing the crap on the beaches just opposite from us, where Ilha is located May 29, 2006 -- ZALALA BEACH (NEAR QUELIMANE) –> ALTO MOLOCUE, MOZAMBIQUE We met Francisco Candrinho at his university. I interviewed him in German about the future of Mozambique. As expected, it is going uphill. When the country was at the bottom in the early nineties, where else to go expect up? It is so nice to see Mozambique at peace and re-building. The road to Mocuba is being re-done, but the drive was not too bad. It goes through bushland basically vertically up north of the country. Only the stretch from Mocuba to Alto Molocuè is pretty bad, full of potholes. The major road connecting Mozambique with Tansania should be finished in 2010. That should make life easier, for the local population as well. All the necessities are coming from Zimbabwe or South Africa at quite a price. Tanzania is much closer for the northern part of Mozambique. The last stretch to Alto was idyllic, with bizarre mountain formations amongst fields and bushland. On our last trip, I killed a chicken on the road and this time I hit a dog, which was terrible. In the rearview mirror, I saw that he was still able to run into the bush. Hopefully he is not too bad. There was no way to stop or swerve the car to avoid him. Alto Molocuè is nothing to write about. Luckily, we found a compound in the beginning of the small town where we could camp. It is amazing. Africa never sleeps. If one music is turned off, somewhere else in town it is going full-blast. I always wonder how we manage to sleep at all. May 28, 2006 -- MOZAMBIQUE To travel from Catapu to Zalala Beach, we crossed the Zambezi river with the ferry. Again everybody was more than helpful .I filmed the whole thing. It was a little difficult to drive on and off since the embarkment is quite steep – especially for a car with a tent-trailer. But we managed. The drive was beautiful from Caia to Quelimane and Zalala Beach. It seems more populated than the southern region. We saw more people with bikes than ever before. The closer one gets to the coast, the more palm trees are lining the country side. The last 40 km, one drives through coconut plantations with African villages settled picturesquely in between. The Zalala beach has hard white sand. Rows of pine-like trees have been planted parallel to the ocean. The contrast is quite charming: blue ocean, white sand and dark green bordering of trees. We are camping in between the huts of a restaurant. There is no other camping place around. And to camp right on the beach in a country where half of the population lives below the poverty line, we do not want to risk our chances. Again we met somebody interesting. A Mozambican who studied in East and West Germany. He just finished his doctorate in France and is now at the university in Quelimane. What an enrichment to talk with him. May 27, 2006 -- GORONGOSA NATIONAL PARK –> CATAPU, MOZAMBIQUE We drove from the Park to a camp just before the Zambezi River where one has to take a ferry across. It was full. It was also too late to continue the trip to Zalala Beach where we would have the next possibility to camp. Arno went to the owner’s house. Before we knew it, we were his guests. We parked in front of his house, were his guests for dinner and just enjoyed the incredible hospitality. Just imagine, somebody knocking at your door and you take them in. It happened to me several times before whenever we filmed farmers. Usually we slept at their farms as well. But this time, we did not know our host at all. The camp is called Mphingwe Catapu and has 7 cabins and a good restaurant. It is worth a visit. May 26, 2006 -- BEIRA –> GORONGOSA NATIONAL PARK, MOZAMBIQUE May 25, 2006 -- BEIRA, MOZAMBIQUE All during the day, while I was filming, my camera spooked. It said that it needed „head-cleaning“. One thing is sure . In Beira, I would not find a cassette for cleaning. Alcohol and Q-tips just had to do. After a while, it seemed to work. We spent another night at the Biques Camp – locking away everything this time! May 24, 2006 -- INHASSARO –> BEIRA, MOZAMBIQUE May 23, 2006 -- MORRUNGULO –> INHASSARO, MOZAMBIQUE May 22, 2006 -- XAI-XAI –> MORRUNGULO, MOZAMBIQUE May 21, 2006 -- MAPUTO –> XAI-XAI, MOZAMBIQUE May 18 - May 20, 2006 -- MAPUTO, MOZAMBIQUE May 17, 2006 -- MAPUTO, MOZAMBIQUE May 16, 2006 -- SOUTH AFRICA / MOZAMBIQUE October 1 - November 1, 2005: France, Italy, Tunisia, Libya, Egypt, Sudan |