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African Adventure - Driving from France to South Africa and back - |
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18. Oktober 2006 Hat es sich gelohnt? Unbedingt. Wir haben so viel Neues gesehen und so viele Menschen kennen gelernt, das es noch eine ganze Weile dauern wird, ehe wir alles verarbeitet haben werden. |
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October 19, 2006 -- DIVONNE-LES-BAINS, FRANCE Would I do another trip like this again? YOU BET! Anytime! |
Der Alltag hat uns wieder und der hat ja auch seine schönen Seiten: ein warmes Bett, am Morgen eine heiße Dusche, knusprig frisches Brot vom Bäcker nebenan, Spaziergänge in unserem geliebten Divonne-les-Bains, einem wunderschönen französischen Städtchen am Fuße des Jura, nur eine halbe Stunde von Genf entfernt. Doch zurück zur Türkei. In der Nähe von Pergamon hat das Team des Archäologen Dr. Ahmet Yaras bei Allionoi in achtjähriger Arbeit eine wundervoll erhaltene römische Bade- und Kuranlage ausgegraben. Man kann sich gut vorstellen, wie die reichen Bürger Pergamons sich dort verwöhnen liessen, denn aus dem Boden sprudeln heisse Quellen, die jeden noch so verkrampften Körper wohlig entspannen. Die Anlage ist nach Angaben der Fachleute in ihren Dimensionen und in ihrem gut erhaltenen Zustand einmalig in der Welt. Man sollte meinen, daß die Türkei sich glücklich schätzen müsste, ein solches Kleinod zu besitzen. Weit gefehlt: das Ministerium für Wasserwirtschaft hat ganz in der Nähe einen Staudamm gebaut, mit dessen Hilfe es den Bauern der Gegend möglich gemacht werden soll, jährlich eine zweite Ernte einzufahren. Wenn sich nicht noch in letzter Minute die Vernunft durchsetzt, wird Allionoi irgendwann vom Stauwasser überflutet und in einer Tiefe von 17 Metern versinken. Es ist nicht zu fassen! Da es in der westlichen Türkei nachts ziemlich kalt wurde und sogar Regentropfen fielen, machten wir uns auf den Weg nach Hause. Wir überquerten die Dardanellen mit einer Fähre, die dafür gerade mal eine halbe Stunde brauchte, und fuhren nach Kavala in Griechenland. In dieser sehr liebenswerten Stadt gönnten wir uns ein Abendessen mit köstlichen griechischen Spezialitäten und tranken dazu einen Retsina. Christopher war von Kavala so begeistert, daß er eines Tages unbedingt nach Griechenland zurückkehren will. Nächstes Ziel war der etwa 600 Kilometer entfernte Fährhafen von Igoumenitsa. Ursprünglich hatten wir von Griechenland aus die Küste von Ex-Jugoslawien hochfahren wollen, aber wegen des kalten und unbeständigen Wetters entschlossen wir uns, eine griechische Fähre zu nehmen, die uns in 15 Stunden nach Ancona in Italien brachte. Die Fahrt über Ex-Jugoslawien hätte bestimmt drei bis vier Tage gedauert und das war uns einfach zu lange. Von Ancona aus steurten wir San Marino an, den ganz von Italien eingeschlossenen Zwergstaat, dessen Einwohner nicht schlecht leben, weil der Touristenstrom in das Bergnest nicht abreißt. Wer nach San Marino reist, deckt sich dort in der Regel mit Alkohol ein, der dank niedriger Steuern sehr preiswert ist. In San Marino übernachteten wir das letzte Mal im Zelt. Das Thermometer fiel auf acht Grad, ich fror wieder einmal jämmerlich und war deshalb am Morgen in mieser Stimmung. Marion und Christopher konnten das gar nicht verstehen, denn sie hatten sich bis zur Kinnspitze eingemummelt, sich im Schlaf nicht so oft bewegt wie ich und ihren Worten zufolge eine angenehme Nacht verbracht. Venedig ist nur 200 Kilometer von San Marino entfernt, aber die Straße dorthin ist nur zweispurig und von so vielen Lastwagen befahren, daß man nur schwer vorankommt. Das schreckte uns aber nicht ab, denn wir wollten Venedig unbedingt wiedersehen. Wir waren zwar schon einmal vor über 15 Jahren mit den Kindern in der Lagunenstadt, aber Christopher konnte sich an nichts mehr erinnern. Er war entsprechend beeindruckt, als wir mit dem Boot in der Nähe des Markusplatzes anlegten und anfingen, die einzigartige Stadt zu erforschen. Es war bestimmt nicht unser letzter Besuch dort. Am Abend verließen wir Venedig in Richtung Mailand. Unser Plan war, noch einmal irgendwo zu übernachten und am nächsten Tag nach Hause zu fahren. Doch wir fanden kein preiswertes Hotel (für zwei Zimmer wollten die Herrschaften bis zu 240 Euro). Wir entschlossen uns deshalb durchzufahren und brauchten dafür von Mailand aus gerade mal sechs Stunden. Als wir in Divonne eintragen, regnete es. Auch bei unserer Abreise aus Frankreich im Oktober 2005 war es feucht. Soll ja gut für den Teint sein, aber die afrikanische Sonne vermissen wir doch. 8. Oktober 2006 Antiochos hatte die fixe Idee, sich auf einem 2 200 Meter hohen Berg Nemrut ein für damalige Verhältnisse gewaltiges Grabdenkmal errichten zu lassen. Er ließ es mit riesigen Steinfiguren schmücken. Sie hielten allerdings Erdbeben nicht stand und so können zumindest über zwei Meter hohen Gesichter, die von hoher Steinmetzkunst zeugen, noch heute besichtigt werden. Wer das tun will, muß allerdings zunächst fast einen Kilometer weit bis zum Gipfel des Nemrut hinaufsteigen. Dort lassen sich dann die Steinköpfe bewundern, die entfernt an die Köpfe auf der Osterinsel erinnern, aber wirklich nur sehr entfernt, denn die Köpfe in der Türkei zeugen von weit fortgeschrittener Handwerkskunst. Viel weiter westlich liegt mitten in der Türkei, nahe den Städten Nevsehir und Kayseri Kappadokien, eine einzigartige Landschaft, die ihre Entstehung vor Urzeiten einem gewaltigen Ausbruch des 3 917 Meter hohen Erciyes Dag verdankt. Die frühen Bewohner dieser Region fanden vor gut 2 000 Jahren sehr rasch heraus, daß das von den Erosionskräften übrig gelassene Gestein weich war und sich leicht bearbeiten ließ. Also gingen sie daran, aus den meist kegelförmigen Steingebilden Wohnungen, Vorratsräume und sogar kleine Kirchen herauszuhauen. Abseits der ausgetretenen Touristenpfade, die sich vor allem auf die Ortschaft Göreme konzentrieren, lassen sich die Steinkegel in aller Ruhe erkunden. Leider haben wenig kunstsinnige Zeitgenossen die uralten Fresken in den Kirchen weitgehend zerstört – vor allem in der Zeit, als der Islam seinen Siegeszug in der Türkei antrat und Abbilder des Menschen als Teufelszeug angesehen wurden. Dennoch ist genug übrig geblieben, um Kappadokien zu einer einzigartigen Sehenswürdigkeit zu machen. Von Kappadokien aus wollten wir eigentlich in Richtung Ankara, Istanbul und weiter nach Griechenland fahren. Wir besannen uns allerdings eines besseren, als wir erfuhren, daß an der türkischen Mittelmeerküste noch Temperaturen von fast 30 Grad herrschten. In Kappadokien war es nachts schon empfindlich kalt geworden, so daß wir uns schon sehr warm anziehen mußten, um im Zelt nicht zu frieren. Tatsächlich empfingen uns an der Küste Sonnenschein und Wassertemperaturen von etwa 28 Grad und das im Oktober. Unter diesen Verhältnissen beschlossen wir, uns langsam an der Küste bis nach Griechenland vorzuarbeiten und dort – falls es kalt und regnerisch sein sollte, eine Fähre nach Venedig zu nehmen. Doch zuerst wollten wir noch das angenehme Wetter am Mittelmeer genießen. Wie wir bei unserer Fahrt entlang der Küste festgestellt haben – zum letzten Mal waren wir 1990 in der Türkei – hat ein Baumboom ohne gleichen wenig von dem übrig gelassen, was wir damals gesehen haben. Ganze Vororte – wie um Antalya herum – bestehen nur aus Hotels. Zwar sieht die Küste noch nicht so schlimm aus wie in Spanien, aber man fragt sich doch, wie alle diese Bettenburgen gewinnbringend vermietet werden können. Die Eintönigkeit der Küstenstraße mit ihrem Tourismusrummel langweilt ziemlich. Durch Zufall gerieten wir auf die sehr schöne Bergroute von Antalya nach Fethiye. Sie ist nicht nur viel weniger befahren als die Strecke entlang des Meeres, sondern erfreut das Auge auch mit abwechselungsreichen Landschaften. In der Nähe von Marmaris steuerten wir einen auf den ersten Blick traumhaften Campingplatz an. Er liegt an einer wunderschönen Bucht, ein dichter Palmhain sorgt für eine ganz ungewöhnliche Stimmung. Dennoch verleideten uns zwei Umstände unsere anfängliche Begeisterung: im makellos klaren Meerwasser tummelten sich Hunderte von Quallen und am nächsten Morgen fing es an zu regnen, wenn auch nur leicht. Die ersten Regentropfen seit vier Wochen schlugen uns in die Flucht und wir verließen die Bucht ohne Bedauern. Wir waren übrigens die einzigen Gäste. Nach 47 000 Kilometern stoppte uns ein türkischer Autofahrer in der Nähe von Edremit, 150 Kilometer vor den Dardanellen. Es stellte sich heraus, dass die Kugellager der Anhänger-Achse ein zweites Mal so abgenutzt waren, daß die Räder anfingen zu schlackern. Der gute Mann entpuppte sich als Mechaniker und erklärte sich sofort bereit, den Schaden an Ort und Stelle zu beheben, was er auch tat. Zweimal fuhr er in eine fünf Kilometer entfernte Werkstatt, um die Lager zu ersetzen. Für die prompte und fachmännische Hilfe verlangte er – und da erblassten wir – 300 Euro. Als Marion ihm sagte, wir wollten mit ihm in die Werkstatt fahren, wo er die Ersatzteile besorgt hatte, gab er sich mit 200 Euro zufrieden, beteuerte aber in Zeichensprache, daß davon für ihn selbst gar nichts übrig bleibe. Das stimmte natürlich nicht und wahrscheinlich haben wir viel zuviel bezahlt. Man darf sich allerdings nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn die Lager ganz gebrochen wären und die Achse beschädigt hätten. Wie der Volksmund sagt, kommt ein Unglück selten allein. Keine 40 Kilometer weiter stellten wir bei der Einfahrt in den Campingplatz von Ören fest, daß zum ersten Mal während unserer gesamten Reise am Mitsubishi ein Reifen platt war. Der Schaden ließ sich zwar leicht beheben, aber unser Ziel, die Afrika-Tour ohne einen einzigen Reifendefekt zu beenden, haben wir leider verfehlt. Doch wir wollen nicht jammern. Andere Afrika-Reisende haben uns berichtet, daß sie Dutzende von Reifenpannen hatten. 1. Oktober 2006 Zwar hat Syrien mehr landwirtschaftliche Betriebe als Jordanien, aber die meisten Häuser sind unverputzt und machen einen ärmlichen Eindruck. Dieser Eindruck setzt sich auch in der Hauptstadt Damaskus fort, wo wir uns die Altstadt ansehen wollten, aber diesen Plan bald aufgaben, weil der höllische Verkehr uns überhaupt nicht vorankommen ließ. Die syrischen Autofahrer nehmen auf die anderen Verkehrsteilnehmer wenig Rücksicht, fahren einfach drauflos. Das Chaos wird von einem Nerven tötenden Hupkonzert begleitet. Hinzu kam die unerträgliche Nachmittagshitze in Damaskus, die uns mit in die Flucht schlug. Wir fuhren am späten Nachmittag aus der Stadt hinaus in Richtung Norden nach Homs und fanden nach einem reichhaltigen Picknick einen idealen und ruhigen Platz zum Campen in den Bergen in der Nähe der Autobahn. Dort verbrachten wir eine ruhige Nacht und erholten uns von dem Stress in der Hauptstadt. Etwa 40 Kilometer westlich von Holms liegt die berühmte Festung Crac des Chevaliers. Ihr Bau wurde im 11. Jahrhundert von einem arabischen Herrscher begonnen, doch erst die Kreuzritter machten sie zu einem uneinnehmbaren Bollwerk. Wir hatten einige Mühe, die beeindruckende Festung zu finden, weil sie nur mit ihrem arabischen Namen al Hosn ausgeschildert ist. Die Burg liegt auf einem strategisch klug ausgesuchten Berg und beherbergte zu ihren besten Zeiten 400 Ritter, 400 Pferde und 4 000 Soldaten. Zwei Ringmauern und ein Wassergraben machten sie uneinnehmbar. Die Kreuzritter gaben sie im 13. Jahrhundert gegen das Versprechen freien Abzugs auf, obwohl sie noch Vorräte für Jahre hatten. Offenbar waren sie ihres Aufenthaltes im Morgenlande müde. Wer die Festung besichtigt, sollte sich reichlich Zeit nehmen, denn sie ist so riesig, daß man sich in den endlosen Gängen ohne weiteres verlaufen kann. Den besten Blick auf das umliegende, hügelige Land bieter der so genannte Kommandoturm, die höchste Erhebung der Burg. Von der Festung aus machten wir noch einen Abstecher in die nördlich von Homs gelegene Stadt Hama, die durch ihre riesigen, bis zu 20 Meter hohen Schöpfräder aus Holz bekannt geworden ist, mit denen Wasser aus dem Fluss Orontes geholt wird. Wir haben die Räder aber leider nicht in Betrieb gesehen, weil an den Ufern des Orontes Bauarbeiten ausgeführt wurden und so gut wie kein Wasser im Fluß war. Unser nächstes Ziel war die berühmteste Sehenswürdigkeit Syriens, die Oasen-Stadt Palmyra. Sie liegt rund 150 Kilometer östlich von Homs und 200 Kilometer vom Euphrat entfernt. Über Jahrhunderte hinweg führte die wichtige Karawanen-Straße von Mesopotamien ans Mittelmeer über Palmyra. Die Ruinen der einst blühenden Stadt erstrecken sich über eine Fläche von 50 Hektar. Das größte und beeindruckendste Bauwerk ist der 2000 Jahre alte Baal-Tempel, der sich wuchtig in den makellos blauen Himmel erhebt. Baal wurde in Palmyra als der oberste Gott verehrt. Doch auch die 1,2 Kilometer lange Säulenstraße, das Amphitheater und zahlreiche andere Bauten zeugen vom Reichtum und der Bedeutung Palmyras, das noch heute Bewunderer aus aller Welt anlockt. Mit Palmyra war unser „Programm“ in Syrien abgeschlossen und wir machten uns auf den Weg in die Türkei. Wir hatten ganz bewusst den kleinen Grenzübergang von Telly Abyad im Nordosten Syriens ausgewählt, weil wir uns einige wichtige Sehenswürdigkeiten in der östlichen Türkei anschauen wollten. Wir kamen gegen 17 Uhr in Abyad an und mußen feststellen, daß der Übergang in die Türkei bereits seit einer Stunde geschlossen war. Einer der syrischen Grenzbeamten erlaubte uns aber, direkt vor dem Abfertigungsgebäude zu kampieren und dort die Abfertigung am nächsten Morgen abzuwarten. Wenige Tage zuvor hatte der muslimische Fastenmonat Ramadan begonnen. Während dieser Zeit ist es den Gläubigen nicht erlaubt, tagsüber etwas zu essen oder zu trinken. Wir plauderten so lange mit dem Grenzer, bis die Sonne unterging. Dann lud er uns alle zum Essen ein. Aber nur Christopher folgte der freundlichen Aufforderung, denn Marion und ich hatten erst am Nachmittag bei einem Picknick reichlich gegessen. Am nächsten Morgen dauerte es eine ganze Weile, ehe der Grenzbetrieb in Schwung kam. Zahlreiche Papiere mußten geprüft werden, ehe sich die drei schweren Eisentore öffneten, die uns in die Türkei führten. Die arabischen Länder lagen damit hinter uns. Wir waren bereit für neue Abenteuer. 27. September 2006 Akaba ist Freihandelszone und daher recht preisgünstig. Doch das allein war nicht der Grund, weshalb wir uns umgehend mit einem Karton Bier und einer Flasche Kognak eindeckten. Nach dem alkoholfreien Sudan und dem noch trockeneren Saudi Arabien hatten wir einfach das Bedürfnis, etwas Prozentiges zu genießen. Im Restaurant Ali Baba aßen wir herzhaft Fisch und Mezze (arabische Vorspeisen) und dazu gönnten wir uns eisgekühltes Bier. Übrigens servieren längst nicht alle Restaurants in Akaba Alkoholisches. Und auch der Portier in unserem Hotel – ein Muslim – machte große Augen, als wir mit unserem Bierkarton anrückten. Er weigerte sich strikt, ihn auch nur anzufassen. Akaba, das dem Sinai gegenüberliegt, hat einige bekannte Tauch-Reviere. Christopher, der noch in Südafrika eine Tauch-Lizenz erworben hat, bekam leuchtende Augen, als Marion ihm vorschlug, das Rote Meer im Taucheranzug zu erforschen. Wir fuhren zu diesem Zweck mit einem Tauch-Unternehmen an einem Strand nahe der Grenze zu Saudi Arabien und verbrachten dort fast einen ganzen Tag. Christopher tauchte, Marion schnorchelte, und ich hielt mich als bekannt wasserscheuer Mensch am Ufer auf. Am nächsten Tag fuhren wir in Richtung Wadi Rum weiter, einer Wüste mit bizarren Felsformationen, die durch den Film „Lawrence von Arabien“ weltweit bekannt geworden ist. Jedermann kann in die Wüste hineinfahren, wenn er einen 4x4 hat. Wir taten genau das und verbrachten eine herrliche Nacht unter einem sternenklaren Himmel – als einzige menschliche Lebewesen weit und breit. Christopher schlug sein Lager auf einem Felsen auf, und wir genossen nach der Hitze im Sudan und in Saudi Arabien kühle Nachtluft, die uns herrlich schlafen ließ. Zur Zeit von Lawrence von Arabien beherrschten die Türken Akaba. Sie rechneten mit einem möglichen Angriff von See her, dachten aber nicht im Traum daran, daß der Feind vom Norden aus der Wüste kommen könnte. Genau von daher führte Lawrence die Beduinen nach Akaba 1916 und schlug die Türken vernichtend. Der in den 60-er Jahren gedrehte Film mit Peter O’Toole war ein Riesenerfolg. Das weltberühmte Petra – eine über zweitausend Jahre alte, aus dem Fels gehauene Stadt der Nabatäer – ist nur etwas über 100 Kilometer von Wadi Rum entfernt. Wir hatten uns seit langem auf den Besuch in Petra gefreut und waren überwältigt. Der Zugang zu den Tempeln und Königsgräbern Petras führt durch eine enge, sehr hohe Schlucht, die stellenweise nur zwei Meter breit ist. Nach 1,3 Kilometern erblickt der Besucher dann in hellem Tageslicht das so genannte Schatzhaus, eine zweistöckige aus dem rötlichen Sandstein heraus gemeißelte Fassade im hellenistischen Stil mit Säulen und Friesen, an denen die Zeit und die Erosion leider schon ziemlich genagt haben. Wer die Besichtigung Petras am Morgen beginnt, kommt aus der Schlucht mit ihrem gedämpften Licht und sieht plötzlich die in der Sonne strahlende Fassade der Schatzkammer vor sich. Sie heißt so, weil die einheimische Bevölkerung lange glaubte, im oberen Teil des Gebäudes seien sagenhafte Schätze versteckt. Tatsächlich spielte Petra über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle als Handelsplatz, verlor aber seine Bedeutung völlig, als die Römer das Königreich der Nabatäer und auch Syrien eroberten und die Provinz Arabia gründeten. Jahrhunderte lang war Petra wegen seiner versteckten Lage völlig vergessen, ehe der Schweizer Historiker Johann Burckhardt es wiederentdeckte. Wer sich etwas schinden will, kann das so genannte Kloster besuchen, zu dem über 800 in den Fels gehauene Stufen hinauf führen. Während Marion und Christopher sich zu Fuß auf den Weg machten, gönnte ich mir einen Esel, der die teils steilen Stufen bravourös meisterte. Ich hatte mich zuvor erkundigt, ob meine Last auch nicht zuviel für das Tier sei und die beruhigende Antwort erhalten, er könne noch viel mehr Gewicht meistern. Als Belohnung erhielt der Esel am Ende des Rittes einen saftigen Apfel von uns, der ihm sichtlich mundete. Südafrikaner, die wir im Sudan getroffen hatten, schwärmten vom Naturschutzgebiet Dana im Norden von Petra. Wir fanden das Dorf in ziemlich üblen Zustand vor. Die meisten Häuser sind verfallen, von den 400 Familien, die einst in Dana lebten, sind gerade 16 übrig geblieben. Allerdings hat man begonnen, einige der Steinhäuser wieder aufzubauen – wohl in der Hoffnung, daß der eine oder andere wieder seinen Weg in das abgelegene Tal finden wird. Dana liegt über einer beeindruckenden Schlucht und einer der Bewohner wies uns den Weg zum Campingplatz auf der anderen Bergseite. Wir fuhren frohgemut dorthin, bloß um festzustellen, daß auf diesem Platz nur organisiertes Camping möglich ist, das heißt, man darf sein eigenes Zelt nicht aufschlagen und auch nicht mit dem Auto auf das Gelände fahren. Schade, denn der Platz liegt spektakulär auf einer Bergklippe. Von Dana aus war es nicht mehr weit zum Toten Meer, das Marion und ich schon von der israelischen Seite her kannten, das wir Christopher aber unbedingt zeigen wollten. Er konnte einfach nicht glauben, daß man im Wasser des Meeres auf dem Rücken treiben, Hände und Füße nach oben strecken und trotzdem nicht untergehen kann. Das Wasser des Toten Meeres ist nämlich so salzhaltig und auch voll von anderen Mineralien, daß man einfach nicht versinken kann. Das Tote Meer ist der tiefste Punkt der Erde (rund 400 Meter unter dem Meeresspiegel). Nach ausgiebigen Baden und Abduschen (das Salz muss von der Haut runter, sonst juckt es gewaltig), fuhren wir hinauf in die Berge nach Madaba, einer Kleinstadt rund 50 Kilometer südlich von Amman. Wir fanden ein sehr schönes Hotel mit Pool. Das in allen Reiseführern angepriesene Mosaik aus dem 6. Jahrhundert in der Orthodoxen Kirche mit allen kirchlichen Zentren zwischen Libanon und Ägypten stellte sich als ziemlich mickrig heraus. Dagegen gefiel uns der neun Kilometer von Madaba entfernte Berg Nebo sehr viel besser. Der Bibel zufolge bestieg Moses ihn, als der fühlte, daß der Tod nahe war. Gott zeigte ihm vom Berg Nebo das gelobte Land. Heute sieht die Situation so aus: Jerusalem liegt nur 46 Kilometer vom Nebo entfernt und ist bei gutem Wetter sogar zu sehen. Doch der ständige Streit Israels mit seinen arabischen Nachbarn und die immer wieder aufflammenden kriegerischen Auseinandersetzungen haben die Region zu einer Hochspannungs-Zone gemacht. Die Jordanier sind noch gut dran, weil sie schon vor längerem Frieden mit Israel geschlossen haben. Doch ob er ewig hält? Das sehr lebhafte Amman gefiel uns gut, denn die Zwei-Millionen-Stadt ist auf mehreren Hügeln erbaut. Es mangelt zwar an Grün zwischen den Häusern, aber dafür hat so gut wie jeder eine schöne Aussicht. Sehr zu empfehlen ist das alte römische Amphitheater, das 6000 Plätze hat und mitten in der Stadt liegt. Von Amman aus war es nur noch ein Katzensprung bis Jerash im Nordwesten des Landes, nahe der syrischen Grenze. Hier haben die Römer kräftig gebaut und vieles ist gut erhalten. Im 250 Meter langen Hippodrom sahen wir uns eine Show an, in der gezeigt wurde, wie die römischen Legionen organisiert waren und welche Kampftechniken sie anwandten. Am Schluss zeigten noch Gladiatoren ihre Künste und die Darbietung endete stilgerecht mit einem Wagenrennen. 19. September 2006 Jedenfalls hatte das Afrika-Hotel in der Nähe des Flughafens schlicht und einfach das einzige Zimmer mit Klimaanlage an andere Gäste vergeben, obwohl wir im Juli fest reserviert, eine Anzahlung geleistet und eine Woche vor unserem Abflug unsere bevorstehende Ankunft telefonisch bestätigt hatten. Das Hotel trägt seinen Namen offensichtlich zu Recht, denn in Afrika nimmt man es mit Absprachen nicht immer genau. Die Ausstellung der Visa für Saudi Arabien dauerte – wie üblich – drei Tage. Wir nutzen einer der freien Tage für einen Ausflug zu den 200 Kilometer nördlich von Khartum liegenden Meroe-Pyramiden, die zwar nicht so spektakulär sind wie ihre „Schwestern“ in Ägypten, aber immerhin auch schon über 2 000 Jahre auf dem Buckel haben. Die rund 20 Meter hohen, aus exakt behauenen Quadern aufgeschichteten 34 Pyramiden von Meroe waren bis 1821 im Sand verschwunden. 1834 hatte der Italiener Ferlini die eigenartige Idee, die Pyramiden regelrecht zu „köpfen“, um von oben her nach Gold zu suchen. Er fand aber nur in einem der Bauwerke etwas. Ein schönes Beispiel dafür, wie Gier wunderschöne Altertümer zerstören kann. Der Tag in Mereo war heiß (mal wieder über 40 Grad). Wir gönnten uns deshalb einen Kamelritt zur Erkundung der Pyramiden, die weitläufig über die Wüste verteilt sind. Wir hatten schon lange nicht mehr auf Kamelen gesessen und es bedurfte der tatkräftigen Unterstützung der Treiber, daß wir nicht kopfüber in den Sand fielen, wenn sich die Tiere erhoben (zuerst kommen die Vorder- und dann die Hinterbeine dran). Am 12. September flogen wir von Khartum nach Port Sudan und wollten eigentlich am 13. mit der Autofähre nach Dschiddah in Saudi Arabien übersetzen. Doch bereits am 10. hatten wir von der Schiffsagentur, bei der wir im Juli die Tickets gekauft hatten, die nicht sehr erfreuliche Nachricht erhalten, daß ihr Schiff an die Kette gelegt worden war, weil die Behörden in Saudi Arabien die Lizenz für die Fähre nicht erneuerten. Grund: die Reederei betrieb auch ein großes Passagierschiff zwischen Saudi Arabien und Ägypten, mit dem im Februar nach einem Feuer an Bord über 1000 Menschen untergegangen waren. Als neuer, frühest möglicher Termin für die Ersatzfähre wurde uns der 15. September genannt. Das bedeutete zwei weitere Tage im glühend heißen Port Sudan. Immerhin schafften wir es, dem Manager des Hilton-Hotels die Erlaubnis für die Benutzung des Pools abzuluchsen, was sonst nicht üblich ist, wenn man nicht im Hotel wohnt. Jedenfalls verging die Wartezeit so angenehmer vorüber, auch wenn uns jeder Tag 32 Euro Pool-Geld kostete. Am 15. machten wir uns frohgemut in den 50 Kilometer entfernten Fährhafen Suakin, um den Sudan endlich zu verlassen. Allerdings hatten wir nicht die Sturheit des dortigen Zolls einkalkuliert, der von uns die Bescheinigung darüber verlangte, daß wir am 8. Juli von Äthiopien her über die Grenzstation Gallabat in den Sudan eingereist waren. Dieses Papier war uns aber – wie alle anderen Dokumente – am 19. Juli in Port Sudan gestohlen worden. Beim Zoll half kein Argumentieren, auch der Hinweis nicht, daß der Diebstahl des Gallabat-Dokumentes im Polizei-Bericht erwähnt worden war. Wir fuhren ziemlich deprimiert nach Port Sudan zurück. Wäre nicht Raschid gewesen, der für die Schiffsagentur arbeitet und sich mit großem Einsatz für uns schlug, dann säßen wir wahrscheinlich noch heute im Sudan. Raschid schaffte es, für uns die Genehmigung zum Verlassen des Sudans am 17. September zu beschaffen. Er musste dabei ungefähr ein Dutzend Beamte in Port Sudan und Suakin aufsuchen und sich den Mund regelrecht fusselig reden. Und, oh Wunder, der Grenzposten in Gallabat bestätigte dem Zoll in Port Sudan, daß wir dort am 8. Juli tatsächlich eingereist waren. Das Argument, daß kein Ausländer im Sudan herumfahren kann, wenn er nicht ordnungsgemäß eingereist ist, zog in Port Sudan überhaupt nicht, obwohl jede Amtsperson wissen müsste, daß bei den recht häufigen Polizei-Kontrollen immer auch nach den Zoll-Dokumenten für das Auto gefragt wird. Unsere Erleichterung war jedenfalls groß, als wir uns endlich auf der Fähre einschiffen konnten – der Sudan hatte uns einfach zu viele Probleme und zuviel Ärger beschert. Die Fähre legte gegen 21 Uhr ab und kam gegen 12 Uhr des nächsten Tages im Hafen von Dschiddah an. Glücklicherweise hatten wir eine klimatisierte Kabine gebucht, so daß wir während der Überquerung des Roten Meeres eine geruhsame und erholsame Nacht verbringen konnten. Es dauerte dann bis 16 Uhr, ehe wir das Schiff verlassen und in Dschiddah einreisen konnten. Uns hing der Magen sonst wo, denn die Schiffskantine hatte bereits mittags zugemacht. Die Abfertigung bei der Paßstelle und beim Zoll dauerte dann nochmals drei Stunden. Wir sahen offenbar ziemlich abgekämpft aus, denn der Schichtleiter des Zolls bat uns in sein klimatisiertes Büro und kaufte uns sogar Mineralwasser. Unser Auto wurde für die Kontrolle vorgezogen, sonst hätten wir wahrscheinlich noch mehrere Stunden auf die Abfertigung warten müssen. Im Gegensatz zu den Autofahrern aus dem Sudan wurden wir generös kontrolliert, und das, obwohl der Zoll in Dschiddah als besonders scharf gilt. Wenn Rauschgift bei der Einreise gefunden wird, dann kann das die Todesstrafe bedeuten. Als der Schichtleiter des Zolls hörte, daß wir noch kein Hotel hatten, erbot er sich sofort, uns zu einem zu fahren. Anschließend betätigte er sich mit seinem BMW noch für eine Stunde als Fremdenführer, der uns Dschiddah voller Stolz präsentierte. Ehe er zur Arbeit zurückkehrte, verproviantierte er uns noch mit köstlichen Sandwiches und mit Getränken. Wo gibt es noch solche Gastfreundlichkeit? Dabei wird den Saudis oft Hochnäsigkeit nachgesagt. Wie reich die reichen Saudis sind, läßt sich in Dschiddah hervorrangend studieren. Alle Edelmarken dieser Welt sind hier vertreteen – seien es Uhren, Kleider oder Autos. Wer es sich leisten kann – und das sind nicht wenige – fährt in einem Hummer aus den USA herum. Der unglaublich hohe Bezinverbrauch dieses Protzmobils schert die Saudis herzlich wenig, denn ein Liter Diesel kostet umgerechnet gerade mal acht Euro Cent. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, sein leicht verdientes Geld auszugeben. Am Roten Meer nördlich von Dschiddah ist auf einer Strecke von rund 100 Kilometern ein regelrechter Bauboom ausgebrochen. Eine riesige Ferienvilla entsteht neben der anderen, alles vom Feinsten. Die Autobahn von Dschiddah in den Norden hat sechs Spuren. Erst nach 500 Kilometern verringert sich die Straße auf zwei Spuren, aber an der Verbreiterung der Verbindung durch die Wüste nach Jordanien (rund 1200 Kilometer) wird fleißig gearbeitet. Saudi Arabien ist wohlhabend, aber mit Sicherheit eines der konservativsten Länder auf diesem Planeten. Das Mutterland des Islams verbietet Frauen bis heute das Autofahren. Kinos gibt es nicht – in der Dunkelheit könnten sich Männlein und Weiblein ja unzüchtig näher kommen, obwohl ja getrennte Vorstellungen für die beiden Geschlechter angesetzt werden könnten. Das Wort des Königs ist Gesetz. Die Staatsdiener werden gut bezahlt, dürfen aber keine Ausländerin heiraten, auch dann nicht, wenn sie Muslimin ist. Im Hotel oder im Restaurant können Familien nur dann gemeinsam essen, wenn das Etablissement über einen family room verfügt. Die Frauen dürfen sich in der Öffentlichkeit nur in tristen schwarzen Gewändern zeigen – die meisten verhüllen auch ihr Haupthaar und die Strenggläubigen auch ihr Gesicht und ihre Hände. Der Mann hat das Sagen und die Frau hat gefälligst zu gehorchen. Dabei können die Frauen zum Beispiel jeden Tag im Fernsehen aus Ägypten sehen, wie attraktiv ihre Schwestern dort gekleidet sind und wie viel mehr Freiheiten sie dort genießen. Saudi Arabiens Hauptstadt Riad gilt als Hort der Religions- und Sittenwächter. Dschiddah wird als viel liberaler und auch lebensfroher eingestuft. Der Tourismus in Saudi Arabien ist völlig unterentwickelt. Dabei könnte das Land die Einnahmen durchaus gebrauchen, denn man höre und staune – auch im Land der Ölscheiche – gibt es Arme und Arbeitslose – meist ausländische. Bisher haben die Behörden Visa fast nur für Geschäftsreisende erteilt, die eine Einladung ihrer saudiarabischen Geschäftspartner vorweisen müssen. Ja, und seit wenigen Jahren, können Einzelreisende Transitvisa bekommen, vor allem wenn sie aus dem Sudan kommen oder dorthin reisen. Diese Visa gelten für maximal vier Tage, ein Abweichen von der direktesten Verbindung etwa zwischen Saudi Arabien und Jordanien ist deshalb nicht möglich. Mekka und Medina sind für „Ungläubige“ ohnehin nicht zugänglich. So viel zur Toleranz des Islam, dessen Geistliche in Europa bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit Verständnis und Nachsicht ihrer nichtmuslimischen Mitbürger einfordern. Welcher Aufstand würde zum Beispiel losbrechen, wenn einer islamischen Gemeinde aus religiösen Gründen der Neubau einer Moschee untersagt würde. Wann, bitte schön, sind die letzten christlichen Gotteshäuser in den islamischen Ländern errichtet worden? Wir haben auf unserer Reise keine einzige neugebaute Kirche gesehen. 1. Oktober - 1. November 2005: Frankreich, Italien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Sudan |
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It was great traveling without a time schedule, meeting so many interesting people, enjoying life to the fullest in a most enjoyable way. It was great to have our son with us for four months – otherwise one of us would have had to be in the mud changing tires. Just kidding, it was great to spent some time with him as well. Perhaps one of those days, other trips will be in the pipeline. If I just think of the South American continent, Central America is not bad either, what about Asia....... I will keep you posted! October 18, 2006 -- SAN MARINO –> VENICE, ITALY –> HOME! In the evening, we were looking for a hotel and could not find one that fit into our budget. 230 Euros for three people – the cheapest, 200 Euros – was just not what we had in mind. All three of us just decided to head home. We drove through the night. The one advantage was that the lorries stayed out of our way. We arrived in Divonne-les-Bains at 3 a.m., tired but happy to have made it. One year since we started and 49.000 kilometers later, we are back in France. October 17, 2006 -- ON THE MEDITERRANEAN SEA –> ANCONA, ITALY We drove to San Marino, one of the mini-states in Europe. The last time I had been there, it was as a kid with my parents. I was more impressed then with the old cobblestones, beautiful small houses and small walkways then now. It is too touristy for my taste. Cheap alcohol and leather goods can be bought here, since there are no taxes on it. We camped in the State of San Marino. October 16, 2006 -- CAVALLA –> IGOUMENITSA, GREECE We drove about 600 kilometers to Igoumenitsa to take the ferry from there to Ancona, Italy. We decided that the weather was not playing along for us to go up the Ex-Yugoslavian coast toward France. With the ferry, we are saving over 1,000 kilometers and it is nice to have a cabin (a warm one!) on board. The highway toward Igoumenitsa was already in the new map we bought, but it turned out to be only on paper. For more than 150 kilometers, we had to drive through mountains on small roads with "Oh my god" curves and turns. We had anouther delightful Greek dinner before heading to the ferry around 11 .p.m. We went immediately to bed. Our son met some people and went to sleep early (the next day!). October 15, 2006 -- BURHANIYE, TURKEY –> CAVALLA, GREECE We raced through the Turkey/Greece border control – in comparison to all the border crossings before, anyway. Greece is much more prosperous than Turkey. The villages are more inviting. The Mediterranean sea with all its islands as well. We tasted Greek delicacies at night. It was just too cold and windy to eat outside at the campsite. October 14, 2006 -- BURHANIYE, TURKEY We drove with the archeologist in charge of Allianoi to the ruins of the Roman bath city. Just wonderful how the whole thing was preserved by slick. Apparently there had been an earthquake, the resulting mud and water filled up the Roman baths. If that would not have happened, the whole site would have crumbled. Each bath, with up to 47 degree hot water from the source, has beautiful mosaic floors. They found coins, nymph statues, pottery, etc., which is now in the museum of Bergamo. By the way, Bergamo is only 18 kilometers from the site and worth a visit. The city has an old world charm. On top of the mountain, one can visit the acropolis and the Roman viaduct can be seen from the city below. Dr. Yaras is so excited about his finds in Allianoi, he explained everything in detail. We only came home (to the campsite) at 9 p.m., too tired to even eat. Just had some wine and off to bed. October 13, 2006 -- BURHANIYE, TURKEY October 12, 2006 -- BURHANIYE, TURKEY October 11, 2006 -- CETIBELI –> BURHANIYE, TURKEY Within a few minutes, he took the bearing thing off, headed to a nearby garage, came back and changed it. Then the whole procedure again for the other side of the trailer. I was against the whole changing on the side of a road (a proper garage would have been better), but got overruled by my men. He then asked for 300 Euros for his work. My dear husband protested midly, myself not so mildly and he finally took off with 200 Euros. I could not believe how much guts this guy had. With me, he would have gotten a warm handshake and a bit of money. But as I said before, I was overruled. We decided to stay here for a while, also because we want to film the region. I did some research this morning. Near here, there is an archeological site of Roman ruins which were covered and therefore preserved by a mudslide. Only 20 percent of the huge former Roman baths are excavated. Just this area is being designated by the Turkish government to be flooded through a newly build dam. Through many years of lobbying and putting pressure on the people in charge, a moratorium has been set. I would like to include this segment into my 45-minute documentary about our trip and what problems and/or projects people have in their respective countries. October 10, 2006 -- ALANYA –> CETIBELI, TURKEY We found a beautiful cove near Mamaris in Cetibeli with a nature camp called Boncuk. It is actually a farm with olive, lemon and orange trees. Along the beach there were palm trees. It was quite idyllic. We were the only campers. As Christopher and I jumped into the waters with our snorkels, it did not take long for us to jump out again. We were surrounded by hundreds of mushroom-shaped jelly fish – larger than footballs. Not only that: part of the cove is a nature reserve for sandbar sharks. Since the owners spoke only Turkish, there was no way of knowing if the dear jelly fish sting or the sharks bite. October 9, 2006 -- TASUCU –> ALANYA, TURKEY We stopped to eat at a restaurant near the beach. The food was terrible and the bill steep (50 Euros for three Kofta Kebab – ground lamb – and three beers). We probably would have paid half in other parts of Turkey. We found a nice camping site (Osay Camping) outside of Alanya. Make sure to ask other campers how much they had to paid before paying your bill the next morning. We (with French license plates) paid double what the Germans next to us had. Since we had paid the night before, no way to get the money back. Next time I would choose the camping next to this place. It is run by a Swiss and called "Nostalgie Camping." No double payment there! October 8, 2006 -- TASUCU, TURKEY October 7, 2006 -- TASUCU, TURKEY We swam before and after breakfast. We were diving with about 15 turtles throughout the day. The big ones were quite used to people coming close to them, the younger ones tried to get away. We were right on a stone beach. The setting and the warm water of the Mediterranean sea made up for the bad night! October 6, 2006 -- GÖREME –> TASUCU, TURKEY October 5, 2006 -- GÖREME, TURKEY We then visited a rock monastary near Taskinpasa on the way to the Soganli Valley. Again we were the only visitors. It is worthwhile to get away from the main tourist attractions and find your own way. The countryside was beautiful, ever so changing from wheat to potatoe fields to vineyards to forever interesting rock formations. From there we went to the Soganli village wherewe again visited three churches carved into the sandstone mountains. I have traveled a lot, but this region is more than interesting and picturesque. October 4, 2006 -- GÖREME, TURKEY Christopher drove me by scooter to the next town. I needed some color in my hair. In the evening, we sat with another German reminiscing about Turkey today and many years back. October 3, 2006 -- WILD MOUNTAIN CAMPING –> GÖREME, TURKEY October 2, 2006 -- ATATUERK LAKE –> WILD MOUNTAIN CAMPING, TURKEY We continued driving in the direction of Kahramanmaris for about 220 km. Lots of agricultural land, lakes and rivers. The villagers still use donkeys. The men sat in front of houses. Women covered their faces. Nothing much has changed – for how long? Who knows! We camped wild in the mountains. After sunset, we went to bed. It was quite chilly already. I am missing some of the African sun. A tractor woke us up. Two farmers wanted to check on us. When camping wild, one never really knows what could happen. But they were nice and just said "Good night" or something equivalent. October 1, 2006 -- SANLI URFA –> AKPINAR (ATATUERK LAKE), TURKEY We stayed at the Atatuerk lake in the afternoon, just relaxing. Our camping site was underneath fig trees and next to grape wines. We were camping wild. Just some village kids who thought we were exotic species who bothered the beautiful setting. September 30, 2006 -- PALMYRA –> TEL ABYAD, SYRIA Palmyra is a desert oasis in the middle of nowhere. It has ruins of a 2nd century AD city that is laid out on 50 hectares. It had its heyday for 1000 years because it was a caravan town exchanging goods from Asia to Europe. Palmyra is 150 km from the Orontes River to the west and 200 km from the Euphrates to the east. The temple of Bel and the funerary towers are worth the visit. Christopher climbed into one of those and saw several skeletons. He came out of the tower out of breath – probably feeling like Indiana Jones. The Bedouins are quite insistant in selling and hard to get rid off. We decided to leave for the Turkish border, only to find out that the Syrians closed theirs already at 4 p.m. We came 10 minutes too late! Luckily we have our house on wheels with us. We just camped at the border. September 29, 2006 -- DESERT CAMPING –> PALMYRA, SYRIA We contined to Hama, where we had problems finding the 6 ancient norias -- the huge wooden water wheels in the Orontes river. It seems that Syrians do not like signs. It was not worth the 100 km detour. This way we crossed the town of Homs three times. At least the diesel was as inexpensive as in Saudi Arabia. Just 8 Euro cents per one liter of diesel. We managed to get to Palmyra, the desert city in the North of Syria, just at sunset. We stayed at a hotel on the main drag. It was clean but noisy. September 28, 2006 -- JERASH, JORDAN –> IN THE DESERT, SYRIA Damascus was an absolute nightmare. Forget all the driving rules you have learned, look straight ahead and just drive. Do not mind the honking, nor the near touching of metals, nor the cross-drivers from right to left over several lanes. We got close to the old city, which is the only thing to look at, but gave up visiting it. We could not find parking, had enough of the bad drivers and just left Damascus to find a nice place for camping. We found it 70 km north of Damascus in the desert. No crazy Syrians there. September 27, 2006 -- JERASH, JORDAN September 26, 2006 -- MADABA –> AMMAN –> JERASH, JORDAN Whereas the visit to the church on top of Mt. Nebo with a 9x3m mosaic is well preserved and worth the visit. I like the combination of the old mosaic slaps with the modern designs of the cross, candle sticks etc. As we first entered, a church service was going on, making our visit even more special. From the lookout, one can see the Dead Sea, Jerusalem only 34km away (on clear days), Jericho. We continued to Amman to look at the restored Roman Theatre of Ancient Philadelphia. The necropolis can hold 6000 people. The theatre was build in the 2nd century. As at other tourist sites, we nearly were the only ones there. Through the last Israeli/Lebanon conflict, tourists stay away from Arabic countries. The Iraq war does the rest. Jordan does not have oil like his neighbor country Saudi Arabia. Tourism plays a big part and that has been down since the year 2000. We drove up and down Amman in search of the Roman Theatre (the Jordanians do not believe in signs) and were quite amazed by the bustling city. It is build up on several hillsites, not much green in between, but somehow charming. We drove through the old as well as the rich areas and got a good sense of the terrible driving style of the Jordanians. But we made it! We continued 51 km North from Amman to Jerash. Jordan is small. One can visit several sites in a day. Jordan is the size of Switzerland with about 5.5 million inhabitants. On the way out of Amman we waited 1 hour for some Kentucky Fried Chicken to be made. Because of Ramadan, they were not allowed to sell any before 4 p.m. The Muslims are only allowed to eat after the sun set prayer (around 6:30 p.m.). Well, we devoured it before in an isolate place. It is not allowed to eat in public places during the day during ramadan. In Jerash we found at the Olive Branch hotel a perfect site for camping. It is on a hill overlooking –well? – olive trees – quite romantic. It also has a pool. September 25, 2006 -- PETRA –> MADABA, JORDAN We wanted to camp at the Dana nature reserve, only to be told that they have a permanent camp there, no individual camping. Too bad for us, they would not budge and we left for the Dead Sea. Arno and I tried it already in Israel, but for our son we decided to go floating in the salty and alcaline waters again. Unfortunately, the resorts around there are all 4 and 5 stars, so we could not stay overnight, but at Amman beach they have several swimming pools and access to the Dead Sea. Christopher could not believe that one cannot sink in that kind of water, but now he knows. We arrived in the early evening in Madaba, one hour away from Amman, and found a nice hotel with pool (Mariam Hotel). They charged 30.- Jordanian Dinar ( 36.- Euro) as the Maob Lands’ hotel which is clean but not nice (no pool either). September 24, 2006 -- PETRA, JORDAN We went through the visitors’ centre (very nice) to a narrow gorge of 1,3 km where the cliff walls are up to 100 meters high. At the end, we saw a narrow sun-lit facade of the Treasury – so called because people thought a treasure was hidden up on top. It is only one of many hundreds of buildings, facades, tombs with drawings and reliefs. We climbed up over 800 steps to the Monastery. Arno cheated: he took a donkey – poor animal climbing up all the steps. The Monastery was formerly a temple, only from the 4th century onwards it was used as a monastery. Up on top we rewarded ourselves to Arabic teas in a Bedouin tent. The Bedouin and the Jordanians try to sell some jewellery or daggers but are never insisting after one says „No, thank you“ like in so many other Arab countries. They are reserved towards tourists but very friendly. As in other countries, they try to earn a few extra bucks by cheating you. It always happens to us in the beginning of being in a new country. It makes me angry when I later find out that I paid more than double for some things, but then it is too late. We were happy of the use of the pool after 6 hours of walking and climbing in Petra. But it was the highlight in Jordan. We have the chance of getting into the RAMADAN season again! We were in the North African islamic countries during ramadan, the fasting month for muslims, and now again. With some luck, one finds some restaurants open for tourists (with tourists’ prices!) – but better than fasting. September 23, 2006 -- WADI RUM –> PETRA, JORDAN The visitor center to Wadi Rum is well-done as are all the other tourism sites in Jordan. One is advised to follow the tracks for 4x4 cars but we had trouble finding the marks (if there are any). From the visitors center the asphalt only goes as far as the Wadi Rum village where one finds some shops and restaurants. Then it is up to your own to find a way around the desert unless one takes a guide which we did not want. We wanted the peace and quietness. Tourists without cars can stay in Bedouin tourists camps. We left for Wadi Mousa – the town which developed around Petra, the rose-red city of the Nabataens, an early Arab tribe. We treated ourselves to a nice hotel with pool in walking distance to the sights (Petra Palace for Euro 75.-). September 22, 2006 -- AQABA –> WADI RUM, JORDAN In the afternoon we left Aqaba for Wadi Rum, the desert of mountains. What a great place. We drove all alone through the stunning landscape with mountains of sandstone. Through time and erosion, the cliffs have interesting shapes and forms. Some mountains are up to 1700 m high. The landscape is now protected and is covering 720 square kilometers. Several Bedouin tribes call it their home. Some still live like nomads with their goats and camels, other work in tourism. The film „Lawrence of Arabia“ with Peter O’Toole made this area in the 60s worldwide known. In 1916 the real Lawrence fought with the British against the Turks – the Turks had to run. Christopher slept on a mountain like a nomad – he was only missing his own herd of goats! September 21, 2006 -- DUBA, SAUDI ARABIA –> AQABA, JORDAN The Jordanian officials all greeted us with „Welcome to Jordan“. It took one hour to do all the official stuff. From Duba to Aqaba it was 320 km. The first thing we did in Aqaba: we went to a restaurant and ordered with our food beer. It is terrible. If somebody tells you, you cannot drink (Sudan, Saudi Arabia), then you really want it. We also bought a whole case of beer and took it into our hotel. The receptionist was disgusted and refused to even touch the case. The temperature in Aqaba was around 30 degrees – what a relief from the 40 degrees in Saudi Arabia. Christopher checked if he could go diving in the Red Sea tomorrow. He signed up for 2 dives. In comparision to other dive sites, it was reasonable: with rental of the equipment, it costs about 50 Euro. The Jordanian Dinar is worth more than the Euro (1.20 Euro = 1 JD) – quite amazing! September 20, 2006 -- YANBU AL SINAIYAH –> DUBA, SAUDI ARABIA The Saudi society is one of the most conservative in the world. The women have no rights except to follow fully veiled a few feet behind their "master." All shops and offices close 5 times a day during prayer time. No cinemas, no mingling of girls and boys etc. But it is great to see with my own eyes what was always said about this country. The Saudis who work for the government are not allowed to marry Muslim women from other Islamic countries! Everytime we try to film, even just the sea, we are stopped by officials. No arguing! NO, NO! That does not help me with my film. Christopher is scared that they might take our cassette (over my dead body!). But they do not talk or look at me when I show up. Great feeling not to exist! September 19, 2006 -- JEDDAH –> YANBU AL SINAIYAH, SAUDI ARABIA We drove by the American Consulate in Jeddah. Fort Knox is nothing against the security surrounding the American compound. Road security blocks 2 meters high are around most of the block. Poor security men are guarding the consulate in 40-degree weather. On their platforms are ventilators. Gas prices are so cheap – hardly 8 Euro cents. We drove out of Jeddah. For about 100 kilometers north, one development after another. It is all beautifully done. The houses are palaces. The streets have 2-6 lanes. An incredible boom of construction is going on. We drove about 300 kilometers out of Jeddah to Yanbu al Sinaiyah and stayed in a hotel. It is just too hot for camping. September 18, 2006 -- ON THE RED SEA, SUDAN –> SAUDI ARABIA We arrived outside Jeddah’s harbor around 10 a.m. and were apparently searched. Two hours later, we were in the harbor and off the boat. We went through immigration and left at 4 p.m. the building in search of our car. The official of the customs took pity on us. It was again over 40 degrees. We had to wait another 3 hours for our car to show up, but we were sitting in an air-conditioned office. The official did not mind a woman in his office. I must have been the first. He even bought us water and later on showed us the way to the hotel, the bank and the garage. There Arno had another temper trantrum. The garage security did not want our car with trailer. As Arno screamed at him, the customs official calmed him down, so that we were only subject to a thorough search of the trailer. More than at customs (which went fast because of our „friendship“ with the official). Arno was sidelined again not to do more harm. We are guests in the respective countries and have do adhere to the rules, logical or not. The official drove us through Jeddah, which is build up like Abu Dhabi or Dubai – extremely rich. One can see all the luxury cars on the six-lane highways, all the expensive shops in the world are there, from Starbucks to MacDonald’s. The corniche alone the Red Sea is groomed. Children playgrounds, camel rides, 4x4 kids’cars along palm-lined streets. High glass buildings are beautifully lit-up. The visitor sees the richness of Saudi Arabia in the streets of Jeddah. The Saudi official treated us to sandwiches and juice. He wanted to show that the Arabic hospitality is still intact and that not all are terrorists (referring to the 15 Saudis who were involved in the 9/11 attack on the World Trade Center in New York City). Because of him, we got a good introduction to the country. We checked into a small hotel in the old part of Jeddah and again hada cool night. We appreciate it so much after our Sudanese nights in the tent. September 17, 2006 -- PORT SUDAN, SUDAN We got the ok from the customs guy who had given us all of the trouble before but were running into other problems. A young police officer spoke rudely to us about the registration stamp, which was missing in our passports. Arno hit the roof which does not help. He was banned by us onto a bench and told not to move. Rajid, Christopher and myself went back and forth to finally get the stamp. It is true that after 3 days of arriving into Sudan, one has to be registered. But we thought the hotel had done it in Khartoum. It did not. We were at customs around 1 p.m. and about 4 hours later in our cabin. The boat finally left at 8:50 p.m. The Barakat is a former German boat. Old black and white pictures of German cities are still hanging in the dining hall. The trip with the car costs about 500$. But it is worthwhile booking a first class cabin. It is air conditioned. Most Sudanese were sleeping on deck or in the hallways. No cooling system there. September 16, 2006 -- PORT SUDAN, SUDAN Apparently we got a paper from some officials which enables us to leave. At least that is what Christopher said. We did not see Rajid yet. The rest of the day we spent at the pool – otherwise we would go crazy. September 15, 2006 -- PORT SUDAN, SUDAN We sailed through immigration, but customs gave us trouble. Even though the police report said that all our documents and the entry registration from Gallabat (Sudanese/Ethiopian border town) were stolen, they insisted on seeing it. We stayed several hours at customs. We saw the boat to Jeddah so near, but could not go on. Torture! We had to turn back to Port Sudan and camp out again in the grounds of the shipping agency. They will be glad to see the back of us one of those days. We were incredibly dissapointed. The hotel near the agency was full. Otherwise we would have gone there. The Hilton with 340 Dollars for us 3 was just way out of our league. And our tent has cleaner sleeping quarters than the cheap hotels. Again we put wet towels on our bodies to cool off. During the night, we would refresh the towels to be able to find some sleep. During the day the temperature is around 42 degrees, at night not much less. And I like heat, but this is too much.
September 14, 2006 -- PORT SUDAN, SUDAN Christopher wanted to go badly to the sea. Rajid tried 3 times to get the permit for Arouse (about an hour North of Port Sudan) from the tourism police. No way. Apparently, the guy was not in, then he was in but one would have had to go to another place for the final permission. They gave up. If the Sudanese authorities do not want to help, there is no way to insist. We found that out later as well. I was the whole time at the pool, enjoying myself, meeting two other people during the day who use the pool. One was a German who is running diving expeditions (www.redseaenterprise.com), even though we were told at the Hilton that none exists. Too bad that he has the next trip only on Tuesday. Apparently there is a shipwreck nearby which is worthwhile diving around. The other visitor was an American. Not the greatest place to be with that nationality. The day of our arrival, there was an Anti-American demonstration in the city. Sudan is against the stationing of foreign peace troops in the Darfour region. Rajid invited us to his home. His wife is 9 months pregnant. She sat with us for a few minutes before dinner. It is not customary that the wife eats with the husband and his friends. She must have cooked the whole day. We had so many different Sudanese dishes from fuul – Java beans – to different meats. It was nice to be invited. September 13, 2006 -- PORT SUDAN, SUDAN During the time the car was at customs, a mouse found the way into our kitchen box. I have no idea how! He or she ate 4 packages of instant noodles and left us all the droppings! But I should not be surprised. While I am writing this in the shipping agency, two mice are chasing each other around my feet. As I told the people here about it, they laughed. It seems to be normal to have mice in houses in Sudan. Arno is off to find another boat to Jeddah with another agency. We heard there is no possibility until Friday. Two more days in the pithole called Port Sudan. We are at the Red Sea, but around here, everything is polluted. No way to get near the water further out of Port Sudan. Perhaps we try it later. We need to cool down somehow. In the afternoon, we went to the Hilton. No way to use their pool. We had tried already the first time we were stuck in Port Sudan. We asked them of a place further out of the city. They told us about Arouse . We drove around and around, asked for the way but found no English-speaking person and turned back to the Hilton. The manager took pity on us. For 32 Euros, he allowed us to swim in the pool nobody was using anyway. What a relief. Even though the water was lukewarm we enjoyed the stay there.
September 12, 2006 -- KHARTOUM –> PORT SUDAN, SUDAN At least, our car was still at customs. With the help of Rajid we got it back within half an hour. It was dusty, but started immediately after 5 weeks of standing in up to 45 degrees of heat. September 11, 2006 -- KHARTOUM, SUDAN We got our visas for Saudi Arabia, but got bad news from the shipping agency. No boat on Wednesday for Jeddah.
September 10, 2006 -- KHARTOUM, SUDAN We went to the pyramids of the ancient Meroe kingdom. It was difficult to find out all the information since we left our guide book in France and nobody spoke English. What we found out is that there are 34 burial sides of queens and kings from 270 B.C. and 190 B.C. In 1772 somebody was at the site, but did not see the pyramids, only ruins. They were probably covered with sand. The pyramids were first recorded in 1821. An Italian explorer with the name of Ferlini had the marvelous idea in 1834 to look for gold in the pyramids. He found some in a burial side of a Queen. He took the tops off each pyramid, thereafter, to look for more – leaving them in quite a different shape. Some of them have been restored. We took camels to go to the different sites which was great. We were all alone. After the visit we shared a watermelon with the people who work there. As we left, I got a pair of earrings as a gift. The Sudanese are incredible hospitable and friendly. One does not have to like the regime, but the people are more than helpful. September 9, 2006 -- KHARTOUM, SUDAN September 8, 2006 -- KHARTOUM, SUDAN The hotel room in Khartoum was reserved and paid for. In Sudan, that does not mean anything. We had to take another room without air conditioning. We threatened, pleaded, but nothing helped. The guy at the reception told us proudly that air conditioning was in the rest room. Great place to cool down! He meant the hotel lobby! October 1 - November 1, 2005: France, Italy, Tunisia, Libya, Egypt, Sudan |